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Achtung: Nepper, Schlepper und Bauernfänger sind leider auch in der Do Khyi- Zucht anzutreffen!!

An den Rasseinteressenten!,

das nachfolgende Thema bietet genügend Gründe nicht in Vergessenheit zu geraten. Vor einigen Monaten hatten wir diesen und weitere Artikel bereits einmal aktuell im Vorgängerblog veröffentlicht. Diverse, aber leider immer noch aktuelle Vorgänge des letzten Jahres, veranlassen mich dazu diese Inhalte auch hier dem statischen Bereich unseres Blog hinzuzufügen. Wir möchten alle Besuchern unserer Seiten im Folgenden fünf Punkte anmerken, die Sie unbedingt beachten sollten, wenn man sich für die Rasse Do Khyi interessiert, noch keine rechte Orientierung gefunden hat oder eventuell sogar auf der Suche nach einem Welpen ist. Die folgenden Anmerkungen sind meine persönliche und subjektive Betrachtungsweise der nachfolgend geschilderten Hintergründe, entbehren jedoch keinesfalls einer entsprechenden Dringlichkeit und Logik in der Sache:

1.) Prüfen Sie aufmerksam die Inhalte der Züchter- Webseiten die sie bisher zum Thema Do- Khyi besuchten. Glauben sie zunächst nicht dem geschriebnen Wort oder den bunten Bildchen von süssen Welpen, sondern überzeugen sie sich vor Ort von den dort oft etwas zu rosig geschilderten, dann auch tatsächlich vorzufindenden Gegebenheiten. Glauben sie nur, was sie auch real sehen & anfassen können!

Webseiten deren Inhalte sich fast ausschliesslich aus angeblichen „Zuchterfolgen“ und „Kenntnissen“ des jeweiligen Züchters …sowie Hinweisen zur angeblichen Unkenntnis anderer Personen zusammensetzen oder sich vordergründig auf die Dispositionen der Rasse beziehen, jedoch nur sehr wenig Informationen über die rassespezifischen Merkmale des Do- Khyi beinhalten, sind nicht objektiv…und damit völlig unseriös.

2.) Lassen Sie sich von einem Hundeverein die Anbindung an einen übergeodneten Verband bestätigen. Wenn ein Hundeverein keinem Verband angehört… unterliegt er keinerlei züchterischen Kontrollmechanismen, der Willkür in der Zucht ist damit nicht nur Tür und Tor geöffnet… sondern wird dort nicht selten auch genau so praktiziert. Hunde die definitiv nicht dem Rassestandard entsprechen finden Einzug in die dortige Zucht, Hündinnen von über 9 Jahren werden noch belegt, ohne jede Rücksicht auf deren gesundheitlicher Verfassung.

In einem mir bekannten Falle verstarb die Hündin nach etwas einem Jahr… Hündinnen bekommen kein Jahr Belegungspause sondern werden mehrere Hizen hintereinander belegt usw. usw. Tierschutzrelevante Hintergründe sind in solchen Zuchtstätten nicht auszuschliessen, weil keinerlei verbandsgestützte Kontrollen der dortigen Zuchtverhältnisse stattfinden. Es werden keine gültigen & anerkannten Wurfabnahmen durchgeführt, es werden keine gültigen & anerkannten Ahnentafeln ausgestellt, die landesübergreifend nutzbar wären, nicht einmal national sind solche Papierfetzen aus dem eigenen Drucker des Züchters bzw. eines Freundes, je nach Beadarf erstellten „Dokumente“ zu irgendetwas zu gebrauchen.

Diese sind eigentlich gerade noch zum Einwickeln von (hoffentlich) frischem Fisch auf dem Wochenmarkt geeignet… aber auch dazu langt es wahrscheinlich nicht einmal der Grösse wegen.

Derzeit gibt es lediglich zwei Vereine die einem weitergreifenden Verband in der nationalen Do Khyi- Zucht angehören, wo solch eine frei nach Gutdünken (man könnte auch Gutsherrenart sagen) praktizierte Hundezucht nicht stattfindet:

Der KTR, Klub tibetischer Rassehund ist im VDH und FCI organisiert, der KTH im UCI.

Bei den anderen Zuchtstätten die diesen Verbindungen nicht zuzuordnen sind, und völlig ausserhalb eines anerkannten, internationalen Verbandes stehen, liegen Gründe vor – die auch auf dezidierte Nachfrage kaum wahrheitsgemäß benannt werden. Die oft benannten Märchen man sei eine Person die sich gegen ein wie auch immer dargestelltes Unrecht gewandt hätte, sollte man nicht wirklich ernst nehmen. Genauso gut könnte man annehmen, dass die gleiche Person schon bald im Stande ist auf dem Wasser zu wandeln. Die vielen Nachteile, die eine Verbandlosigkeit für solche Zuchtstätten und deren Welpenkäufer mit sich bringt, hat in der Regel auch entsprechende Ursachen.

Zudem sind Nachzuchten aus „vogelfreien“ Vereinen NICHT für die nationale oder internationale Zucht zugelassen, da deren Abstammung oft nicht glaubhaft nachweisbar ist bzw. offiziell nicht vom VDH oder FCI anerkannt wird. Sie bekommen dort mitunter Hunde die zwar als Welpe einem reinrassigen Do Khyi durchaus ähneln können, jedoch schon einige Monate später nicht mehr dem Rassestandard entsprechen müssen. Solche „Kuckuckshündchen“ sind derzeit auch bei der Rasse Do Khyi leider keine Seltenheit mehr. 

Sehr wortreich wird Ihnen in diesen Fällen der angebliche Unterschied zu einem (selbst erfundenen) Schow- Europatyp und dem angeblich selbst gehaltenen Urtyp? vorgegaukelt. Solche Unterscheidungen sind frei erfunden und sollen lediglich darüber hinwegtäuschen, dass die eigenen Zucht nicht rassetypische Hunde präsentiert, dies ist leider die mehr als traurige Wahrheit die tatsächlich dahintersteckt. Hunde die nicht aussehen wie Do- Khyi sind keine Do- Khyi, diese Aussage trifft, vereinfacht ausgedrückt, den Kern der Problematik. Nur ist es bereits zu spät, wen Sie solch einen Welpen grossgezogen und lieben gelernt haben…um dann bei einer späteren Körung bestätigt zu bekommen was oben nachlesbar ist.

3.) Wenn Sie einen Züchter aufsuchen, lassen Sie sich seine Vereinszugehörigkeit UND die Zugehörigkeit des Vereins zu einem Übergeordneten Verband bestätigen. Die Gründe sind vorstehend ausgeführt. Prüfen Sie die Lebensumstände des Züchters. Jeder Hundezüchter der mit seinen Tieren im Hause lebt, hat einiges zu säubern, täglich, besonders in der Zeit der Welpenaufzucht. Lassen sie sich nur von dem leiten, was sie vor Ort mit eigenen Augen sehen. Besuchen Sie als Rasseinteressent immer mehrere Züchter bevor Sie sich zum Kauf eines Welpen entschliessen. Kommen Sie ruhig unangemeldet zu einer Zuchtstätte oder melden sich erst kurzfristig zu einem Besuch an, ein seriöser Züchter wird für Sie Zeit finden. Lassen Sie sich bei vertieftem Interesse einen Blanco- Kaufvertrag und die Ahnentafeln der Zuchttiere sowie alle Gesundheitsuntersuchungen auf HD etc. zeigen. Oft bieten sich dabei schon erste Überraschungen.

4.) Lassen Sie sich nicht von Zuchtstätten oder Vereinen verunsichern wo Ihnen sinngemäß mitgeteilt wird, der Do- Khyi sei eine besonders kranke Rasse, dies ist mitnichten so. Personen die dies aktuell immer noch behaupten versuchen im Ergebnis lediglich Sie für eine ganz bestimmte Zuchtstätte zu werben, wo dies dann ausgrechnet nicht der Fall sein soll. Tatsächlich sind bei der Rasse Do- Khyi alle üblichen Dispositionen anzutreffen, wie bei jeder anderen Hunderasse auch. Beim Do- Khyi verhält es sich derzeit so, dass vererbbare Dispositionen eher wesentlich seltener vorkommen als bei vielen anderen vergleichbaren Hunderassen. Lesen Sie dazu unseren Reiter „medizinisches“ bitte einmal aufmerksam durch. Speziell das Auftreten der vererbbaren Epilepsie trat in den vergangenen Jahren immer wieder in bestimmten Linien auf. Heute achten seriöse Züchter auf mögliche Träger dieser Krankheit bei künftigen Verpaarungen. Die weitaus grösste Mehrzahl der Zuchtstätten handelt aktuell unter Berücksichtigung dieses Hintergrundes.

Dies nicht etwa freiwillig, sondern weil die Rasseinteressenten zunehmend kritischer gegenüber möglichen Dispositionen eingestellt sind. Im Ausland ist dies alles wesentlich problematischer, dort kann fast frei gezüchtet werden. In unseren Landen werden Züchter aus dem FCI entfernt, denen entsprechende Verstösse nachgewiesen werden konnten, So sind es gerade diese Personen, die später ohne einen offiziellen Verband Welpen anbieten müssen. Derzeit gibt es sogar einen Fall, wo eine auf solche Weise aus dem FCI entfernte Zuchtstätte anschliessen einen eigenen Verein gründete, wo man natürlich genauso frei in allen Zucht- Entscheidungen und Handlungen ist. 

Die derzeitige Diskussion um Epilepsie beim Do- Khyi basiert auf einer Reihe von nachweisbaren Fällen die im deutschsprachigen Raum seit dem Jahr 2000 bekannt wurden. Wobei viele dieser Hunde vor 5 Jahren und länger erkrankten. Man könnte auch sagen, dass es seit fünf Jahren lediglich einen einzigen nachweisbaren Fall in unserem Lande gibt. Dies auch nur, weil eine bekannte US- Linie mit Dispositionsträgern nach Europa zur Zucht eingebracht wurde. Selbstverständlich muss die tatsächliche Dunkelziffer noch wesentlich höher liegen, dies sollte keinfalls verschwiegen, aber auch nicht unverhältnismässig dramatisiert werden. Von einer in Mehrheit mit Dispositionen behafteten Rasse zu reden, ist daher völlig neben der Sache und schadet lediglich deren globalen Ansehen. Abschliessend noch ein Satz zum Thema: Überdenken Sie aufmerksam die Intension von Personen, die auf ihren Webseiten Vereine, andere Züchter oder Halter öffentlich angreifen, diffamieren und verunglimpfen. Wer sich zu solchen Dingen sehr viel Zeit nehmen kann, muss wohl billigend in Kauf nehmen, dass dieser beträchtliche Aufwand nicht den eigenen Hunden zukommen kann.

5.) Zahlen Sie nie etwas per Vorkasse, machen sie keine Anzahlungen und grundsätzlich: 

Lassen Sie sich für sämtliche Zahlungen die sie leisten immer eine Quittung ausstellen. Wir haben schon Züchter kennen gelernt, die nicht nur Welpenkäufer um ihre Anzahlung betrogen haben sondern später auch Zahlungen schlichtweg leugneten, die sie ohne Quittung erhalten hatten. Wenn Sie solch ein Verhalten bemerken, ist es bereits zu spät. Die auf solche Weise betrogenen Welpenkäufer warten heute noch auf ihr Geld.

Mit meiner oberen Anmerkung beziehe ich mich auf den folgenden Artikel, erschienen in der Hundezeitschrift „Wuff“, österreichische Ausgabe:

Zur gefälligen Kenntnisnahme…   dies ist genau das Ergebnis das einen unbedarften Welpeninteressenten erwartet, wenn er oberen Textausschnitten der Züchterin Glauben und ein gewisses Vertrauen entgegenbringt. Genau so wurde von dieser Züchterin die deutsche Zucht in Österreich repräsentiert!

Mir liegt eine schriftliche Bestätigung der Familie Mattl vor, worin mir der Name der Züchterin benannt wurde. Gern lasse ich es zu diesem Betrugsdelikt auf eine erneute Auseinadersetzung vor Gericht ankommen, wobei dieses Mal Fam. Mattl den Vorgang nötigenfalls auch vor Ort bezeugen wird.

Ich biete der „Züchterin“ diese abschliessende Klärung nunmehr zum dritten Male an… bisher beschränkte man sich dabei darauf, sich in irgendwelchen abgelegenen Hundeforen zum Thema unter Zuhilfenahme weiterer Unaufrichtigkeiten zu rechtfertigen. Familie Mattl hat bis heute ihr Geld nicht wiedergesehen.

Und grundsätzlich sollte man sich bei Zuchtstätten, wo teilweise deutlich mehr als 10 erwachsene Do Khyi gehalten werden sehr genau ansehen, WIE diese Hunde gehalten werden. Bei einem Wurf sind weitere kleine Wesen zu versorgen, fast rund um die Uhr.

Wie soll dies möglich sein, wenn beide Personen die diese Zuchtstätte betreiben berufstätig sind und die eine Hälfte fast die gesamte Freizeit im Internet verbringt oder Hundeausstellungen besucht? Wo entstehen dabei zuerst Defizite? Selbstverständlich trifft dies nicht auf jede grössere Zuchtstätte zu.

Ich kenne auch Zuchtstätten (gottlob sind nicht alle Züchter derart veranlagt) wo mehr als 12 Hunde ausgezeichnet versorgt werden, täglich in mehreren Gruppen zum Spazierengehen ausserhalb der Zwingeranlage geführt werden und auf diese Weise auch Sozialkontakte zu anderen Hunden und Menschen aufbauen können. Dies ist für Do Khyi sehr, sehr wichtig. Do Khyi neigen dazu sehr schnell das Interesse an einer ständig gleichbleibenden Umgebung zu verlieren, sind daher unausgeglichen und leicht reizbar, wenn ihnen diese Möglichkeiten sehr oft fehlen. Hunde die solch ein erweitertes Lebensumfeld jedoch nie kennen lernen, sind schlichtweg sozial verkümmert und in vielen Situationen nicht berechenbar.

Daher: Augen auf und nachgefragt!

…und sich nie sofort vor Ort entscheiden. Ein seriöser Züchter, der um seine tatsächlichen Qualitäten im Vergleich zu anderen Zuchtstätten weiß,  wird Ihnen das Gleiche empfehlen.

Ein Rassefreund und Züchter mit intaktem Bewusstsein für Anstand und Stil regelt Meinungsverschiedenheiten ausserhalb des Internet, ein Züchter sollte dies erst recht, wenn ihm tatsächlich etwas an seinem Ansehen gelegen sein sollte.

Ein Webseitenbetreiber und Züchter mit einer tieferen Verbundenheit zu unserer Hunderasse wird primär das Ziel & Anliegen verfolgen seine Besucher für unsere Rasse zu interessieren und inhaltlich deren Besonderheiten zu vermitteln. Die eigene Person oder ein vordergründiger Verkaufsgedanke sollte dabei nicht im Fokus stehen. In diesem Sinne wünschen wir unseren Besuchern einen infomativen Aufenthalt auf unseren Webseiten und viel Glück bei der Auswahl ihres Züchters & Welpen, sie werden dies auch brauchen…

In weiteren Artikeln gehen wir aktuell auf die oben beschriebene Situation ein. Um diese zu finden, geben Sie einfach oben im Suchfeld Stichworte wie: Rassezucht, HotSpot, Züchter oder Zucht ein. Darunter werden Sie künftig noch viele Anschlußthemen und Hintergründe zur aktuellen Zuchtsituation beschrieben finden.

Viele Unterseiten zu diesem Thema werden nach und nach über den rechts in der Sidebar eingepflegten Seitenbaum erreichbar sein.

Beste Grüße,

 Felix Arnst

Copyright ©, alle Rechte vorbehalten.

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