Gründe

 

Willkommen in der Realität zur Hunderasse Do Khyi!

Was sich seit nun gut 12 Jahren um die Rasse Do Khyi abspielt, ist ein einziger grosser Skandal in Bezug zu Vereinen, Züchtern und den darin involvierten, aktiven Haltern.

Würden Do Khyi wissen können, was ihre Menschen rund um sie „veranstalten“, würde man mehr Zähne zu sehen bekommen als dies auf oberem Bild der Fall ist. Aber leider sind die Hunde des Tibet ihren Leuten gegenüber so ergeben und friedfertig, wie die Menschen die dort leben. Die Tibeter haben dies Schicksal nun seit 60 Jahren zu tragen, traumverloren in einem Glauben, der ihnen Frieden und Erlösung verspricht. Die Hunde sind leider schon mit einem vollen Magen bedient und bekommen nichts davon mit, wie mit Ihrer Art umgegangen wird und Raubbau an der einst so intakten Genetik betrieben wurde.

Die verantwortlichen Akteure sehen dies nicht, nein, diese empfinden sich sogar als „erfolgreiche Züchter“ ( wie auch hier beschrieben) und verkünden breit Erfolge, die bei näherem Besehen, tatsächlich den ursächlichen Untergang der Rasse präsentiert.

Von Einsichten dazu ist nicht die geringste Spur feststellbar, egal wie oft man wissenschaftliche Erkenntnisse und Grundregeln der Zucht (bitte nicht mit wissentlichen Fehlinterpretationen von nicht einmal im Ansatz verstandenen Fachartikeln verwechseln) dieser Stümperei gegenüber stellt. Mit geschlossen Augen gehen diese Leute einen Weg, der die Rasse (bzw. dass was davon derzeit noch übrig ist) direkt in den Abgrund führt.

Argumentiert wird als positives Merkmal zur eigenen Kompetenz …mit der Häufigkeit von genbelasteten Würfen, als ob dies ein Prädikat wäre. Wäre dies Thema amüsant, könnte man vielleicht darüber lachen, es geht jedoch leider um eine der seltensten Hunderassen der >Welt.

Anschallen, zurücklehen und sich über nichts mehr wundern!

Welche Abgründe züchterischer Inkompetenz, sozialen Unvermögens und menschlicher Berechnung gepaart mit einer riesigen Portion Dekadenz & Opportunismus auf unsere bedauerlich, schützenswürdige Hunderasse in den letzten Jahren losgelassen wurde, ist kaum noch in Worte zu fassen oder halbwegs objektiv und mit einer erträglichen Wortwahl zu beschreiben. Ich werde es dennoch versuchen, nichts auslassen und mit der Absicht einen möglichst unverfälschten Spiegel des Ganzen zu erstellen, natürlich auch nichts beschönigen. Was auf den derzeit bestehenden und später noch folgenden Unterseiten und jeweils auch aktuellen Artikeln geschildert wird, ist kein schlechter Film aus Bollywood, sondern leider bittere Realität um eine sich im Aussterben befindliche Hunderasse.

Mit ein ganz klein wenig Einsicht, Zurückhaltung und dem Bestreben sich möglichst fachkundig dieser Problematik annehmen zu wollen, hätte man noch viele Jahrzehnte Freude an dieser so einzigartig interessanten Hunderasse haben können.

Alle Möglichkeiten der beschriebenen Tendenz entgegen wirken zu wollen, fielen jedoch den unterschiedlichen Bestrebungen um ausschliesslich egomane Ziele, einiger, weniger Einzelpersonen zum Opfer.

Copyright ©, alle Rechte vorbehalten.

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Responses

  1. […] Tibet Dogge, Tibet Mastiff, Tibetan Mastiff, eine immer noch interessante Neigung Seit über 12 Jahren befasse ich mich nun als engagierter Halter mit der immer noch recht seltenen Hunderasse Do Khyi, […]

  2. […] Gründe […]


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