Zucht

Zum Thema Zuchtwesen gibt es leider nur sehr wenig Erfreuliches zu berichten. Sicher gilt dies auch für viele anderen Hunderassen, wenn man über viele Jahre hinweg etwas genauer hinsieht. Speziell bei Do- Khyi sieht es wie unter dem Thema medizinisches (später noch ausführlicher in den Unterseiten, seitlicher Seitenbaum) beschrieben, jedoch teilweise dramatisch schlecht aus. Innerhalb der letzten rund 8 Jahre (seitdem wir die meissten negativen Hintergründe kennen und beurteilen können) haben wir uns häufiger die Frage gestellt, ob die Tendenzen bei anderen Rassehunden ähnlich sind, und/oder diese dort lediglich aufgrund der Masse nicht so auffällig geworden sind?

Die Tatsachen sprechen eindeutig dafür. 

Wo immer sich der (wie oder wodurch) engagierte Mensch in eine Thematik einbringt liegen oft auch ganz persönliche Motivationen zugrunde. Das Ideal, dass die meisten Züchter das Ziel verfolgten die Hunde einer Rasse in Wesen und Aussehen nach Ursprünglichkeit erhalten zu wollen, oder gar bestimmte Eigenschaften durch sorgfältige Auswahl der Zuchttiere in positivem Sinne weiter zu vertiefen, haben wir leider nur sehr vereinzelt beobachten können.

Diesen Anspruch können sicher nur recht wenige Do Khyi- Züchter wirklich für sich in Anspruch nehmen. Das Bemühen allein um diesen dringlichsten Ansatz, ist eine Aufgabe die sehr viel Erfahrung, Fachwissen, Engagement, Zielstrebigkeit und einen über lange Zeit entsprechend hohen finanziellen Aufwand erfordert.

Diesen Hürden sind die meissten Zuchtstätten definitiv nicht gewachsen, oft liegen die Gründe für unzurechende Begleitumstände und Ansätze in der Person dessen begründet, der daran scheitert.

Es ist derzeit kaum möglich, aus einem relativ geringen zusammengewürfelten Bestand an zuchtfähigen (nach oberen Grundsätzen, verbliebenen, tatsächlich zuchtfähigen) Hunden abgeleitet, eine vielversprechende Linie aufzubauen. Daher wird nach unseren Beobachtungen zumeisst nach dem Grundsatz der einfachen Vermehrung (unter Brücksichtigung des geringeren Übels, wenn überhaupt) ohne jeden weiterführenden Anspruch vermehrt… von Zucht möchte ich dabei wirklich nicht sprechen.

Auswahlkriterien bei den Elterntieren (wenn überhaupt jemals angelegt) scheinen dabei lediglich optischer Natur zu sein. 

Heute weiß man in der Do- Khyi Szene  leider nur zu gut, was mangelnder Sachverstand und hochgesteckte, ausschließlich von eigenem Ego (und einer möglichst raschen Gewinnabziehlung) bestimmte Ziele selbst nur weniger Züchter innerhalb kurzer Zeit weltweit innerhalb einer derart kleinen Population anrichten konnten. 

Wir denken, dass es unsere schöne Hunderasse anders verdient hätte. Kennel wie oben beschrieben sind leider fast ausnahmslos die Regel, eine einst verantwortungsvolle Zucht wurde bereits vor Jahren von einigen Züchtern die man dazu hätte zählen konnen eingestellt. Die Gründe dafür werden aus den vielen Unterseiten ersichtlich.

Wenn Sie Interesse an einem Welpen u. einer möglichst sachkundigen Beratung zur Rasse Do- Khyi haben, empfehlen wir Ihnen sich so wenig wie möglich an den Aussagen von Züchterseiten im www zu orientieren. Dort finden sie mit Mehrheit eine heile Welt mit vielen bunten Bildern von wirklich süssen Welpen, aber leider keine Anmerkungen zur tatsächlichen Zuchtproblematik innerhalb der Population.

Wer beschreibt auch gern Mängel, die für vorher gezahltes, gutes Geld jedoch unweigerlich mit erworben werden müssen?

In einem dezidiert zu dieser Situation und Thema zusammengefassten Ratschlag, erfährt der Leser in den nächsten Tagen wo Welpensuchende so gut wie (unter den genannten Umständen) möglich aufgehoben sind.  

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