für diesen Blog

Für diesen Blog ist es mir wichtig festzustellen, dass dieser im wesentlichen ein Tatsachenbericht ist:

Trotz aller Bemühungen um Sachlichkeit gelingt dies daher nicht immer (gelegentlich im Bereich aktueller Artikel)  weil die Ereignisse die hier streckenweise zu beschreiben sind, für einen wirklichen Rassefreund – der seinen Fokus eben nicht nur auf die eigenen Hunde – sondern auch in Richtung der Gesamtpopulation ausgerichtet hat, derart unverständlich sind, dass diese emotional nur sehr schwer zu verdauen sind.

Dieser Blog ist nicht nur ein Journal, sondern vielmehr ein umfassender Tatsachenbericht über nun schon mehrere Jahre und hat seinen Fokus dabei ausschließlich auf die Hunderasse Do Khyi sowie dessen Ursprungsland den Tibet ausgerichtet.

Was die Rasse Do Khyi betrifft, gibt es fast nichts Positives zu berichten, daher lässt es sich nicht ändern, dass viele Artikel eine fast durchweg destruktive Situation & Haltung zu beschreiben haben, dies besonders seit etwas über zwei Jahren. Viele dieser Hintergründe werden in unserer HotSpot- Reihe detaillierter dargestellt, viele weitere Unterseiten befinden sich dazu in unserem seitlichen Themenbaum.

Für den Tibet gilt im Wesentlichen das Gleiche, auch dort kann nicht von positiven Entwicklungen berichtet werden, da die dort anzutreffende Gesamtsituation umfassend negativ einzustufen ist.

Bei der Rasse Do Khyi kann man sich durchaus jedes Jahr über neue Welpen freuen, so wie man den Himalaya besuchen und ob seiner wunderschönen Hochgebirgskulisse bewundern kann. Was aber tatsächlich in diesem Land um die dort lebenden Menschen geschieht, ist alles andere als erfreulich.

Bezogen auf den tibetischen Berghund und die allgemeine Zuchtsituation, weltweit, ist es also ähnlich.

Die Welpen sehen putzig aus, aber viele sterben eines frühen Todes, aufgrund einer Reihe von Gendefekten die sich von vielen verantwortlichen Züchtern seit Jahren ignoriert, durch eine grosse Zahl von Stammbäumen ziehen, dies rund um den Erdball.

In dieser Problematik hat dieser Blog seinen Ansatz, so wie unsere Vorgängerwebseiten zum Thema, dies seit nun schon rund 10 Jahren.

Damals wie heute wird man im Internet vergeblich nach Webseiten suchen, die die Rasse Do Khyi mit all ihren vielen, negativen Momenten im Umfeld kritisch beschreiben. Der allgemein, durchweg opportunistische Tenor spiegelt sich dort fast immer in Seiten, die entweder von Züchtern, oder von züchternahen Personen gestaltet sind und die Rasse fast ausnahmslos beschönigt beschreiben, dies nicht selten mit Hintergrund eines vordergründig, kommerziellen Interesses an der Rasse.

Auf den wenigen Internetseiten wo zum Do Khyi (aktuell) ebenfalls in Ansätzen Mängel in der Zucht zum Thema werden, geschieht dies leider grundsätzlich in dem Ansinnen anschliessend die eigenen züchterischen „Leistungen“ besonders positiv hervorheben zu wollen. Doch gerade dort ist nicht selten der eigendliche „Hund“ begraben, der in der Summe aller züchterischen Fehlleistungen beinahe federführend zum stetigen Untergang der Rasse führte, die wir heute in fast allen Teilbereichen der Zucht beobachten müssen.

In einem Satz:

Zuchtkritik gibt es grundsätzlich nur gegenüber anderen Züchtern, diese aber dann keineswegs offen geäussert, sondern im Sinne einer ausgesprochen boshaften Nachrede, nicht selten eher unbeteiligten Dritten gegenüber.

Selbstkritische, konstruktiv- global an den tatsächlichen Ursachen orientierte Überlegungen oder ein Bemühen darum – gibt es nicht – ein lösungsorientierter Umgang mit der Problematik wird daher auch langfristig ausbleiben.

Daher ist die derzeitige Zucht-Situation um den Do Khyi ein einziger Scherbenhaufen, von dem man sich nur so weit wie irgend möglich diztanzieren sollte. Einen möglichst sachlichen Standpunkt einzunehmen (bzw. diesen zunächst einmal zu finden) fällt nicht immer leicht, da wir die meissten der beteiligten Personen persönlich kennen. Dies fällt besonders dort schwer, wo die gleichen Personen vor noch nicht allzu langer Zeit noch ganz andere Standpunkte und Haltungen vertraten, als dies heute der Fall ist.

Aber gerade aus diesem Grund ist es umso dringender notwendig auf die Hintergründe der deutschen Do Khyi- Zucht hinzuweisen. Bei meiner Frau und mir hat es fast 8 Jahre gedauert bis diverse Zusammenhänge endlich ein tatsächlich abgerundetes „Bild“ ergeben haben, neuen Rasseinteressenten kann man diese eher unerfreulichen Erfahrungen durchaus ersparen. Mit der richtigen „Antenne“ für das Wesentliche finden sich in diversen Artikeln und Unterseiten eigentlich alle dazu benötigten Hinweise, direkt hier auf diesem Blog.

Jeder Welpe, der vielleicht dadurch einen anderen Weg in ganz andere Hände findet. Jeder Welpe der aus einer völlig unüberlegt- kritischen Verpaarung bei dem dies verursachenden Züchter verbleibt- und eben nicht in ahnungslos gelassene Hände gerät – ist es mir die vielen Zeilen dieses Blog, immer wieder gern wert.

Beste Grüße,

Felix Arnst

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