Verfasst von: Felix Arnst | 8. Dezember 2009

Die etwas andere Hunde- Adventsgeschichte

Advent, Advent, bunten Köpfen, Wellensittichen, 

Propagandaministern und manchem selbsternannten „Führer“ das Hemd in diesen Tagen doch etwas klemmt!

Dumm gelaufen, anders kann man es nun wirklich nicht sagen, schon gar nicht im Rückblick und unter Einbezug der neuesten Entwicklung, doch dazu unten mehr:

Heute möchte ich doch einen kurzen Rückblick auf ein kleines Episödchen rund um, aber weit ab von dem, was man wohl im allgemeinen als Vernunft im Umgang zwischen erwachsenen Menschen bezeichnen könnte, vorstellen. 

Dies nicht etwa weil es wirklich wichtig wäre, nein, dies war es weder zum Zeitpunkt als manches „Mütchen“ sich dazu erhitzte und noch weniger im Rückblick, sondern einfach nur um einmal herzhaft darüber lachen zu können, was manche Menschen offenbar wirklich für notwendig erachten, rund um ihre (…bescheidene) Person.

Es ist nun rund zwei Jahre her, da meinten zwei Personen Sie wären hier in diesem Blog von mir „persönlich“ angesprochen worden, tatsächlich war dies natürlich gar nicht der Fall, diese Leute haben lediglich die Unart an sich, sich selbst etwas zu wichtig zu nehmen. In einem Falle scheint mir dies sogar eine Art chronisches „Leiden“ zu sein, oder ist dies sogar in beiden Fällen anzunehmen, mein Eindruck ist dies jedenfalls?

Die eine Person war felsenfest davon überzeugt, dass sie (und nur sie) damit gemeint sein kann, wenn von bunten Haarfarben auf, aber /und nur wenig Inhalt (also von deutlichen, inneren, oder noch deutlicher, geistigen Defiziten) innerhalb eines Kopfes die Rede ist.

Kann dies wirklich nur auf eine bestimmte Person zutreffen, und wenn, warum fühlt sich ausgerechnet eine ganz bestimmte Person direkt davon angesprochen?

Eigentlich möchte ich meine tatsächlichen Gedanken dazu an dieser Stelle nicht wirklich weiter ausführen, nur ist die Gesamtgeschichte nun einmal dadurch öffentlich geworden, indem dazu Anzeige erstattet wurde, und ich zusätzlich zivilrechtlich verklagt wurde, dies gleich in zwei Fällen.

Die andere Person war als früh in Rente „entrückte“ Person, der es offenbar nicht mehr möglich ist einer geregelten Arbeit nachzugehen, der Ansicht, dass die Bezeichnung Frührentner grundsätztlich eine Beleidigung sei, da alle Frührentner schließlich grundsätzlich krank seien?

Auch gäbe es nur eine einzige Person, auf die der Umstand zutreffend wäre, dass sich diese in der Manier eines Propagandaministers innerhalb eines Hundevereins betätigen würde? 

Nun, tatsächlich wurde ich in erster Instanz zu diesem Unsinn zu einer Geldstrafe von 400.- Euro verurteilt, die Gründe die dazu führten möchte ich nicht weiter ausführen, so unterirdisch albern, bezeichnend und blöd waren diese.

Daher ging ich selbstverständlich in Berufung.

Zwischenzeitlich wurden beide Fälle vor den zuständigen Zivilkammern im Süden unseres Landes verhandelt, in beiden Fällen gingen die Kläger baden und durften anschließend die Kosten für ihren selbst veranstalteten Unsinn tragen. In erstem Falle konnte mehrfach nachgewiesen werden, dass der bunte Haarschopf  einer Person nicht unbedingt in einem direkten Zusammenhang mit reichlich Unwahrheiten stehen muss – die diese Person glaubte auf ihren Webseiten im Internet veröffentlichen zu müssen. Gleichwohl wurde ebenfalls festgestellt, dass mehrfach verschickte Päckchen durchaus schlüssig zu rekonstruieren sind, insbesondere dann, wenn der ursprüngliche Empfänger sich dieses noch einmal selbst zusendet um neue Unwahrheiten daraus ableiten zu können. Gerichte sind doch tatsächlich im Stande unterschiedliche Vorgangsnummern zu unterscheiden, ich selbst hatte nie einen Zweifel daran.

So hatten sowohl die merkwürdig bunte Person, aber auch Herr Frührentner ausreichend Gelegenheit darüber nachzudenken, dass es auf Dauer keinen Sinn machen kann sich selbst fortlaufend und immerzu viel zu wichtig zu nehmen.

Es ist nun schon Jahre her, da merkte ich bereits einmal an, dass Frösche niemals fliegen werden können, auch wenn sich diese zuweilen noch so stark aufblasen mögen. 

Am 02.12.2009, in der letzten Woche also, fand vor dem Landgericht Kiel die Berufungsverhandlung zur Strafanzeige statt.

Dabei waren die beiden oben bereits genannten Urteile der beiden Zivilkammern mehr als dienlich. Auch war der Umstand, dass die gleichen Personen mich bereits in einer anderen (zusätzlichen) Sache gemeinschaftlich falsch verdächtigt hatten, eine erdachte Unterschlagung begangen zu haben, sehr hilfreich, ebenso die ca. 6 anderen Anzeigen, die sämtlich von wirren und völlig zusammenhanglosen Unterstellungen und sonstigem Schwachsinn gekennzeichnet waren, ebenfalls sämtlich eingestellt.

Alles dies, machte sich vor dem Landgericht in Kiel sehr gut und war umfassend dazu geeignet, dass sowohl der Vorsitzende Richter, aber auch der Vertreter der Anklagebehörde genau den richtigen Eindruck zu den oben beschriebenen Personen gewinnen konnten.

Fotos von verschiedenen Personen, die im „Unterhemd“ in ihren Auto sitzen und bis zur Halskrause tätowiert sind, rundeten das dazu  gehörende „Bild“ ebenfalls sehr geeignet und nachhaltig ab. Wer sich auf solche Art & Weise im Internet präsentiert, der kann doch eigentlich zu fast nichts mehr zu „beleidigen“ sein, oder?

Im Ergebnis wurde das erstinstanzliche Urteil aufgehoben, die Klage der Staatsanwaltschaft zurück gezogen und die Sache damit eingestellt. Die Kosten für solch einen umfassend unnötigen Unsinn trägt leider die Staatskasse. Dies war übrigens nach Abschluss der Beweisaufnahme der Antrag der Staatsanwaltschaft, der Vorsitzende Richter und die beiden Schöffen sind diesem nach kurzer Beratung sichtlich erleichtert gefolgt.

Ich nahm dieses Urteil mit Fassung, einem tief verborgenen innen etwas hüpfenden Puls und noch mehr Genugtuung auf und durfte mich anschließend wieder setzen.

Der Richter erklärte diese Entscheidung mit dem Fehlen der vorgeworfenen Straftatbestände, durch nicht eindeutig benannte, damit also auch definitiv nicht beleidigte Personen. Der Umstand allein, dass sich Personen von meinen Formulierungen selbst angesprochen fühlten rechtfertige jedenfalls keinerlei öffentliches Interesse, im übrigen sei auch sehr eindeutig nachgewiesen worden, dass die Personen die Anzeige erstattet haben in weit größerem Masse wiederholt die Persönlichkeitsrechte des Angeklagten (mich) verletzt hätten.

Ich wüsste schon, wer diese Kosten eigentlich verdient hätte zu tragen, aber diese beiden bedauerlichen… „Hundefreunde“ mit nun deutlich verkürzter Halbwertzeit, haben sicher auch noch genug darüber zu grübeln, warum ihnen die ebenfalls selbst verursachten Zivilverfahren so teuer zu stehen kamen, zumindest bleibt dies abschließend zu hoffen.

Ich hatte ja jetzt bereits eine ganze Woche Gelegenheit dazu, mich über diese beiden, sich selbst so überaus wichtig nehmenden Randfichten der deutschen Hundezucht zu amüsieren, wollte dies aber keinesfalls länger ganz allein genießen.

Nun darf auch ganz allgemein kräftig darüber gelacht werden.

Sofern in diesem Zusammenhang überhaupt von Moral die Rede sein kann, ziehe ich lediglich die Folgenden daraus:

  • in manch buntem Kopf herscht vornehmlich ein ordentliches Vakuum
  • Propagandaminister werden von ihrem (jeweiligen) Führer nach Strich und Faden verheizt
  • Frösche lernen sowieso nie das Fliegen
  • kleine graue Nilpferde werden auch nicht dadurch hübscher, dass sich ein Frosch daneben aufbläst
  • Belanglosigkeit & großkopfertes Verhalten hat einen neuen Namen und ist ein e.V.
  • selbsternannte Geschäftsführer können zwar fortlaufend bestätigt werden, so manches Vakuum wird dabei allerdings nicht beseitigt
  • wer anderen eine Grube gräbt fällt selbst hinein
  • man kann noch so viel Unsinn auf immer mehr dazu veranstalteten Webseiten schreiben, die Realität und andere Befindlichkeiten sind dadurch nicht zu ändern
  • wie man auch künftig zu solchen Dingen einen halbwegs  „kühlen“ wenn auch feuchtwarmen Kopf behalten kann, zeigt das obere Bild
  • bitte nicht darüber wundern, dass das eigene Ansehen (soweit jemals  irgendwo vorhanden) etwas dadurch Schaden genommen haben könnte
  • mehrfachen, dümmlichen Ankündigungen zu meinen angeblich kommenden „Verurteilungen“ sollte damit etwas die „Würze“ genommen worden sein, wie dies tatsächlich aussieht weiß man ja jetzt

Irgendwann findet sich jeder „Führer“, egal wie viele eigenen Hundevereine, Studien und Webseiten er um sich herrum schafft, in seinem allerletzten, etwas kahl gewordenen Bonker und der Realität wieder, auch ist es bemerkenswert, dass es auch Frauen geben sollen, die sich in einer ähnlichen Rolle immer wieder selbst gefallen:

Ich wünsche damit allen Do- Khyi- Freunden eine schöne und nicht minder „besinnliche“ Adventszeit!

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