Verfasst von: Felix Arnst | 28. Juni 2009

Marco Polos King of Tibet, die unendliche Geschichte:

Der in Do Khyi- Kreisen allseits (durch sein ausgesprochen negatives Image) bekannte Kennel Marco Polos King of Tibet, der seinerzeit in 2006 wegen tierschutzrelevanten Verhaltens die Kennelkarte eingezogen bekam und seither völlig verbandlos ist, MUSS sich in diesen Tagen ganz offensichtlich nach neuen „Vertriebswegen“ für die alljährliche Welpenproduktion umsehen:

Dazu war man immer sehr fleissig!

Da in den dazu besser informierten Do Khyi Kreis der Rasseliebhaber schon seit 2006 kein (Verkaufs)-  Bein mehr auf den Boden zu bekommen ist, muss man sich sehr viel breiter, offenbar mit Schwerpunkt und damit bewusst / vorzugsweise an möglichst zur Rasse völlig uninformierte Käuferschichten wenden, da nur dort diese, für diese kommerziell orientierte Zuchtstätte bezeichnende Vorgeschichte noch nicht bekannt genug zu sein scheint.

Wie ehedem auch anfänglich innerhalb des Rasseumfeldes des Do Khyi ständig betont wurde (was ja nun längst vollumfänglich widerlegt ist) gibt man sich diesen ahnungslosen Hundefreunden und Welpeninteressenten gegenüber als besonders um die Rasse bemühte „Züchterin“ aus, verschweigt jedoch geflissentlich, dass man noch vor gar nicht langer Zeit wegen tierschutzrelevanten Verhaltens die Kennelkarte des FCI entzogen bekam.

Das man seither gar kein anerkannter Kennel des VDH/FCI mehr ist, scheint man mental bereits vollständig verdrängt zu haben, auch der frühzeitige Tod der damals mit 9 1/2 Jahren zur kommerziellen Hundezucht mißbrauchten Hündin scheint dort längst vergessen zu sein?

Anders ist es sicher nicht zu erklären wie man von dieser Seite offenbar völlig unberührt ahnungslosen Welpeninteressenten in einem Rassehundeforum selbst heute noch, nachdem dies längst bekannt ist, immer noch darstellen möchte man sei eine Züchterin, die auf die Gersundheit ihrer Hunde bedacht sei?

Schön wäre dies wenn es der Realität entsprechen würde, denn wäre dies tatsächlich so, hätte die betroffene Hündin damals sicher nicht so früh versterben müssen.

Heute beschreibt man sich selbst in der Öffentlichkeit tatsächlich immer noch so:

http://forum.hundund.de/viewforum.php?f=1299

Nachtrag: Der Artikel unter oberem Link wurde zwischenzeitlich leider entfernt, aber es gibt ja leider reichlich davon:

http://www.hundund.de/zuechter/show.php?ID=9207&dog=299

Dazu hat man ganz offensichtlich eine Menge Zeit, immer wieder und zu jeder Gelegenheit, der „Rubel“ muss wohl unbedingt dazu auch weiterhin rollen?

Mir tun nur die zu den tatsächlichen Hintergründen ahnungslosen Welpenkäufer leid, die erst viel später erfahren werden in welche Machenschaften diese „Züchterin“ tatsächlich seit Jahren verstrickt ist. Glaubt wirklich noch irgend jemand, das dies tatsächlich auch nur am Rande noch etwas mit Tierliebe zu tun haben könnte?

Nun, es bleibt hinterher wohl lediglich das Bewusstsein einer perfekt inszenierten Illusion aufgesessen zu sein, denn mehr hat man dort nicht anzubieten.

Wissen diese Menschen wirklich, dass man dort gar keine innerhalb des FCI oder auch sonstwo, z.B. beim UCI, anerkannte Papiere für die vorher teuer bezahlten Welpen bekommen kann? Wissen diese Interessenten, dass diese Würfe niemand anderer kontrolliert, als die völlig „vogelfrei“ wirkende  Welpenvermehrerin selbst?

Ich verstehe wirklich nicht, wie man den Entzug der Kennelkarte und Rauswurf aus dem FCI wegen tierschutzrelevanten Verhaltens tatsächlich als Erfolg begreifen und darstellen kann?

Einzig an grenzenloser Unverfrorenheit fehlt es dort offenbar nicht!

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Responses

  1. Herzlichen Glückwunsch zur 100 Wiederholung…?

    ___________________________________________
    Danke für den Glückwunsch Dauergast,
    solange Leute wie Du und auch genügend andere Leute sich dafür immer wieder interessieren, kann man die dort tatsächlich vorgefallenen Ereignisse, Hintergründe und Taten doch gar nicht oft genug wiederholen, oder etwa nicht?

    Wem wirklich etwas an der Rasse liegt, der sieht eben nicht einfach tatenlos zu wie eine Person sich völlig unverdient ständig versucht in den Vordergrund der Zucht zu spielen, die dort erst ganz zuletzt (wenn überhaupt noch) etwas zu suchen hat. Käuferschutz ist auch in Hundekreisen ein berechtigtes Anliegen, besonders dann wenn die „Ware“ (wie man es dort wohl primär sieht) ständig mangelhaft ist.

    Wichtig ist doch eines:
    Zu den 1001 Märchenstunden die diese Züchterin zu ihren angeblich durchweg positiven Leistungen versucht im Netz zu vermitteltn, darf es ruhig auch 100 besser in den Suchmaschinen platzierte Gegengewichte geben, die dann so wie hier, ebenfalls 2- 300 Mal täglich gelesen werden. Kein Forum und kein Hunde- Portal
    ist vor solchen Leuten sicher, überall verbreitet man seine erdachten aber mit der Realität in keinerlei Bezug befindlichen Botschften. Mehr kann man doch wirklich nicht für die Rasse und die Interessen künftiger Welpenkäufer tun, als diese über die bisher einzige Parzelle der vordergründig kommerziell orientierten Zucht innerhalb der Rasse Do Khyi zu informieren.

    http://www.google.com/search?source=ig&hl=de&rlz=1W1GGLL_de&q=marco+polos+king+of+tibet&meta=lr%3D&aq=0&oq=marco+polos+king+
    So einfach ist dies, Bingo!
    Selbst mit dem heutigen Artikel hätte ich also noch gute 900 Wiederholungen frei…nun, die nächsten Jahre ist noch sehr viel Zeit dazu.

  2. Tja, wem soll man nun glauben?
    http://www.do-khyi-marcopolos.de/gegen.htm

  3. Hallo Udo,
    es ist doch im Grunde ganz einfach.

    Man stelle sich doch bitte einmal die folgenden drei Fragen:

    – befindet sich das gesamte Do Khyi- Umfeld tatsächlich seit nunmehr vielen Jahren im Unrecht, und im Gegenzug eine einzige, wegen nachweislich tierschutzrelevantem Verhalten aus dem Verband geworfene Züchterin, abseits der geregelten Hundezucht – gegenüber einem Kreis von über 20 (sonst ebenfalls zur Rasse engagierten und in ordentlichen Vereinen und Verbänden organisierten Züchtern, soll ausgerechnet das bisher einzige offiziell bekannte „Schwarze Schaf der Do- Khyi Zucht“ tatsächlich stets ALLEIN den umfassenden Durchblick zur Rasse haben?

    – wenn man seine Welpen nicht als Ware betrachtet (Zitat aus oberem Link) warum ist man dann die einzige Do- Khyi Züchterin weltweit, die zahlreiche Webseiten (irgendwo um die 7) zu ihrem Kennel betreibt und seit Jahren keine einzige Ecke (Hundeforen und diverse gängige Portale, vollgestopft mit Verkaufsanzeigen) des Internet ausläßt um deren angeblich besonderen Eigenschaften vorzustellen?

    – wenn man denn doch angeblich so um das Wohl der Rasse besorgt ist, warum beteiligt man sich dann nicht an einer einzigen Maßnahme zum Wohle der Hunde?

    Weder zum Dortmunder Appel noch zu „sonstwas“ in diese Richtung war in den letzten 15 Jahren jemals etwas von dieser Seite zu sehen?

    So wie man sich als Züchter nicht einmal innerhalb des FCI halten konnte, hat man nach meinen Beobachtungen und diverser beweisbarer Hintergründe in den letzten 20 Jahren noch nicht einen Tag damit verbracht oder solche „Dinge“ im Kopf, die man dort sicher als die „brotlose“ Kunst der Förderung einer Hunderasse nennen würde.

    Geschrieben wird dort viel, aber leider reichlich Meilen neben der Realität.

    Wer unter folgendem Link nicht einmal nach Stelle 1400 zu finden ist, der sollte von verantwortungsvoller Hundezucht weder reden, oder noch besser, auch nichts mehr darüber schreiben:

    http://www.dortmunder-appell.de/

    Jede Unwahrheit findet in den Tatsachen der Realität ihrem Meister,
    alle hier jemals veröffentlichten Vorwürfe sind beweisbar sonst stünden diese nicht öffentlich im Internt.

    Und zum Schluss sollte man die Dame doch bitte einmal selbst fragen warum ihr bisher als einzige Do Khyi- Züchterin, weltweit, die Kennelkarte des FCI / VDH aberkannt wurde.

    Wer eine nachweislich, fast 10 Jahre alte Hündin noch zur gewerblich orientierten Hundevermehrung verwendet hat, sollte überhaupt keine Hunde mehr züchten dürfen!

    So einfach ist dies alles zu erklären, wen man sich mit den genannten Hintergründen einmal offenen Auges beschäftigt. ersatzweise kan man aber auch gern für „möglich“ halten, was diese „Dame“ seit Jahren selbst über sich im Internet zum Besten gibt.

    Manche Leute sind mit ihrer scheinbar grenzenlosen Selbstüberzeugung auf einer Theaterbühne wahrscheinlich besser aufgehoben als innerhalb der halbwegs geregelten Hundezucht, sofern man tatsächlich auch selbst etwas vom dem zu glauben scheint, was man dazu innerhalb von zig Webseiten der dazu zumeisst leider ahnungslosen Öffentlichkeit vorstellt?

    Felix Arnst


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