Verfasst von: Felix Arnst | 1. Februar 2009

Do Khyi, ein kurzer Rückblick

HotSpot: Rassebetrachtung, Rassebeschreibung, Do Khyi- Mischlinge

image030Die Rasse Do Khyi hat zum Teil Menschen um sich, die sich zuweilen gedanklich fern ab der Realität befinden, was die Wurzeln, die Herkunft, den natürlichen Lebensraum, ja sogar das Aussehen der Hunde dieser Rasse betrifft. Dies war besonders immer wieder innerhalb der vergangenen, nunmehr rund 4 Jahre zu beobachten.

Jemand, der wie ich diese Rasse seit nunmehr über 12 Jahren sehr aufmerksam beobachtet, wundert sich nicht nur etwas über manche Ansichten dazu, sondern hatte leider auch ausreichend Gelegenheit mit manchem Märchen um die Rasse Do Khyi, immer wieder einmal konfrontiert zu werden.

Mir wurde dies vor etwa 4 Jahren besonders auffällig, als ich einen Kennel besuchte, von dem ich bis dahin nur die Betreiberin durch mehrfachen persönlichen Kontakt, Hunde früherer Linien auf Ausstellungen – und deren Webseite, angefüllt mit Fotografien sehr typvoller Hunde kannte.

Ich hätte es wohl doch besser dabei belassen sollen…aber was man selbst sieht,l vergisst man leider nicht:

Insgesamt besuchte ich damals diesen Kennel mit einem inneren Bild, dass mir bis dahin vermittelt hatte, es handele sich dort um eine Do Khyi- Zuchtstätte wie jede andere.

Hätte ich damals in diesem Hause nicht einige Zuchthunde erstmals live gesehen, wäre es wohl auch dabei geblieben. Neben einigen alten, sehr typvollen Hunden traf ich dort mehrere Hunde an, die mich kaum noch an die Rasse Do Khyi erinnerten, jedoch offenbar den aktuellen Stand der Zucht in diesem Kennel repräsentieren sollten.

Als ich diese Hunde also erstmals mit eigenen Augen sah, bekamen einige Texte der Webseite eben auch dieser Züchterin, die ich bis dahin ebenfalls kaum wirklich nachgelesen und inhaltlich aufgenommen hatte, eine ganz andere Bedeutung.

Die beschriebene  Züchterin behauptete damals auf ihrer Webseite (etwa zwischen 2002-2006) , dass es angeblich einen Echten Typ und einen Europa- Show- Typ gäbe, die sich besonders durch unterschiedliche Felllänge und Gewicht, sowie eine schlankere Knochenstruktur unterscheiden sollten.

Wenn man dies bisher nur gelesen hatte, konnte man dies inhaltlich  durchaus bis zu einem gewissen Punkt teilen, denn etwa um diesen Zeitpunkt erschienen tatsächlich immer mehr Exemplare aus den USA und osteuropäischen Ländern auf  Internationaler Bühne, wo auch ich der Ansicht war, dass man dort wohl etwas zu sehr auf  Grösse, Masse und molossoide Details wie Wamme, Hängelefzen etc.  züchtete.

Die Hunde bei der betreffenden Züchterin kamen mir damals wie eine Mischung zwischen Do- Khyi – Hovawart – Schäferhund oder sonstwas vor, Einflüsse von Rottweiler oder Dobermann (eventuell einige Generationen vorher) wären wohl ebenso denkbar.

Ich konnte also mit einem recht kleinen und überschlanken, angeblichen Tibet Import- Rüden, seiner Schwester und deren Nachkommen recht wenig anfangen. Gleichfalls gab es wie gesagt,  dort auch gute ältere Rassevertreter und eine aktuelle Zuchthündin zu sehen, die durchaus sehr typvoll waren.

Wie geht man damit um?

Nun ich dachte damals, hmmm, über Geschmack lässt sich streiten und behielt meine Gedanken für mich.

Nun wollte es der Umstand, (besser gesagt meine Frau) , dass wir einen Hund aus dem aktuellen Wurf  dieser Zuchtstätte in unser Haus bekommen sollten.

Eine rote Hündin und ein durchaus stattlicher Black and tan- Rüde (wenn auch dieser für meine Ansicht von Do Khyi etwas zu kurzes Fell hatte) sollten angeblich die Eltern gewesen sein…

Man vermutet zunächst nichts abwegiges, wenn der eigenene zukünftige Welpe zusammen mit seinen angeblichen Geschwistern von einer ordentlich aussehenden Hündin genährt, in einer Welpenkiste liegt.

Eigentlich war ich an diesem Tage nur froh, dass meine Frau sich keine Nachkommen von Hunden ausgesucht hatte, die mir (schon damals) wie oben beschrieben etwas suspect vorkamen.

Was macht und vermutet man jedoch, wenn der Welpe von damals über ein Jahr alt ist, nicht wie Vater oder Mutter aussieht und LEIDER genau so wie die Hunde aussieht, die man damals weder mochte, ja sogar innerlich deren Rassezugehörigkeit anzweifeln musste?

Was macht und vermutet man erst recht, wenn sich dann später auch noch der Umstand ergibt, dass vier Würfe zur gleichen Zeit durchgeführt, nicht in einem Falle vom zuständigen Verein eine ordentliche Zuchtabnahme erhalten, keiner der Hunde vernünftige Papiere bekommt, die vorher sogar vertraglich zugesichert waren – und anstatt dessen die beschriebene Züchterin aus dem FCI geworfen wird, wegen anderer Zuchtvergehen?

Was macht und vermutet man aber erst recht dann, wenn andere Hunde aus dem gleichen Zuchtzeitraum des „tollen“ Kennels beim zuchtständigen Verein vorgestellt, dort ordentlich durch die Typbestimmung rauschen und als nicht der Rasse Do Khyi zugehörig, auch von dieser Seite erkannt werden?

19Sollte man dies nicht auch als Beweis – und noch wichter, als Bestätigung für die eigene Ansicht und die Beurteilung von Dritten sowie als damit auch sachlich zutreffenden Hintergrund ansehen können?

Was man vermutet ist eine Sache, wie man mit dem betreffenden Hund umgeht (besonders von dritter Seite) nachdem diese Diskrepanzen zur Sprache kamen, ist eine ganz andere Geschichte. Herkunft hin oder her, hat man jedoch jeden Hund lieb der im eigenen Hause heranwächst, es war eine wirklich liebe und sehr fröhliche kleine Hündin, die schnell die Herzen unserer ganzen Familie ganz für sich allein gewann.

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Das obere Bild beschreibt die Unterschiede der Hunde, die ich oben angesprochen habe  sehr viel besser, als ich dies allein mit Worten könnte. Würde ich dazu noch Fotos vom unterschiedlichen Profil der Hunde veröffentlichen, würden die unten näher beschriebenen Unterschiede noch deutlicher, aber so viel Arbeit möchte ich mir heute damit nicht mehr machen, vielleicht später einmal.

Wenn man solche Hunde einmal im direkten Vergleich nebeneinnander betrachtet, werden die unterschiedlichen Proportionen des Gebäudes, die sehr viel tiefer angesetzte Brust, bis nahezu zu den Ellenbogen, der höher angesetzte Schwanz mit üppiger Fahne, die links vorhandene Kopf- und Rückenmähne, die starkknochige Erscheinung eines echten Do Khyi eben, dessen gänzlich andere Fellstruktur insgesamt und auch die abweichende Schädel- und Schnauzenform (quadratisch)  sowie die anders gepolsterte Schnauze mit längeren Lefzen und der auch deutlich breitere Schädel, sehr viel deutlicher. Die graue Hündin (unsere Yushi) entspricht dem gültigen Rassestandard in vollem Umfang und wurde bereits in jungen Jahren auf ihrer einzigen Ausstellung mit dem wir damals mit der Hündin antraten, Luxemburger Jugendchampion.

Die Hündin daneben ist ein Mischling. Wer dies nicht sehen und optisch unterscheiden kann, ist offenbar aufgrund mangelnden rassespezifischem Wissens und dem dazu fehlenden, geübten Auge nicht in der Lage diese feinen Unterscheidungen zu treffen.

Dabei genügt dazu allein ein Blick auf die Beine der beiden Hündinnen, stellt man einen Rüden daneben schlägt man wahrscheinlich die Hände über dem Kopf zusammen.

Damit sind jedoch lediglich die optischen Unterscheidungen getroffen, es gibt noch wesentlich wichtigere. Ein Do Khyi hat einen sehr charakteristischen Trab, in der halbschnellen Fortbewegung, dabei federt ein Do Khyi sehr typisch über die Vorder- und Hinterhand aus.  Diese Gangart ist derart unverkennbar, dass sich diese in dieser ausgeprägten Form bei keiner mir bekannten, anderen grossen Hunderasse sonst in dieser Form und Deutlichkeit anfindet.

Mischlinge zeigen diese Gangart nur andeutungsweise und verfallen immer wieder in einen gestochenen, schnellen Trampelgang, den wir von anderen Rassen her kennen. Zudem gibt es Verhaltensunterschiede. Ein Do Khyi spielt kaum bis ungern, Mischlinge neigen dazu wie sonst kein reinrassiger Do Khyi.

Aber was solls, auch all diese offenkundigen Unterscheidungsmerkmale werden bestimmten Leuten wohl für immer verborgen beleiben, weil man sich dazu eine gewisse Blindheit, offenbar bereits in fortgeschrittenem Stadium, selbst antrainiert hat, oder hat bleibend vermitteln lassen.

Doch zurück zum eigentlichen Rasserückblick:

Wie und mit welchem Hintergrund man die Rasse auch immer betrachtet, ist man dabei gottlob nicht auf die verschrobenen Darstellungen Dritter angewiesen, es gibt genügend Dokumente und jüngst auch anderes Material, dass einen sehr umfassenden Überblick dazu bietet.

Schon vor Jahren habe ich auf unseren Vorgängerwebseiten Videos dazu veröffentlicht, die von einer US- amerikanischen Polizeiorganisation im Auftrag mittels einer dazu in den Tibet entsandten Delegation vor Ort erstellt wurden. Diese Videos wurden dann in einem etwa knapp eine Stunde dauernden Film zusamengefasst. Eine Kopie dieses Films habe ich als DVD und reichlich Ausschnitte daraus auf meiner Festplatte.

Eben solche Ausschnitte habe ich in 2006 erstmals veröffentlicht, woraufhin von Personen die der oberen Züchterin (damals, heute nicht mehr, wen wunderts) nahe waren behauptet wurde, es handele sich dabei um Propagandavideos von chinesischen Züchtern, die ihre eigenen Nachzuchten ins Hochland des Tibet verschleppt hätten um diese Hunde dort falsch als ursprüngliche Rasse zu demonstrieren…

Mich hat solch eine abwegige Betrachtungsweise und die damit nur noch als völlige Verblendung zu bezeichnende Haltung dieser Gruppe nicht sonderlich gewundert. Galt es doch damit unbedingt den Unsinn aufrecht zu erhalten den man sich zu seinen NICHT- Tibet- Importen vorher selbst ausgedacht hatte.  In 2007 habe ich die Polizeiorganisation in den USA angeschrieben und mir von dort die Herkunft des Videos bestätigen lassen, wieder einmal zeigte sich damit, dass die oben beschriebene Gruppe um diese Züchterin lediglich geneigt war falschen Infos aufzusitzen und diesen Mist vorher ganz tief verinnerlicht zu haben.

Dass man damit und vielen anderen Begebenheiten immer wieder der berechnenden Scharlatanerie einer recht kleinen Gruppe innerhalb der Rasse aufsitzt, haben einige Leute in diesem Umfeld bis zum heutigen Tage noch nicht begriffen, oder wollen dies schlichtweg nicht wahrhaben.

Kurzum:

Erst gestern fand ich eben dieses Video etwas zusammengeschnitten auch auf YouTube, wie praktisch, so brauche ich meine eigenen Kopien gar nicht mehr zu veröffentlichen, da hat mir doch tatsächlich einmal jemand etwas Arbeit abgenommen:  😉

Ich habe es damals gesagt und sage es heute noch einmal:

Dieses Videos zeigt sehr deutlich, dass der ursprüngliche Do Khyi des Tibet sich (bis auf die wenigen ebenfalls dort zu sehenden, schlanken Mischlinge, mit sehr hoch angesetzten Ohren) keinesfalls von den Hunden unterscheiden, wie sie mit grosser Mehrzahl seit nunmehr über 30 Jahren in Europa nachgezüchtet und unverändert immer noch in den meissten Linien der aktuellen Zucht erhalten wurden. Auch ist gut zu sehen wie „freundlich“ die in Tibet lebenden Hunde auf fremde Personen reagierten die nicht ins gewohnte Umfeld gehörten. Dieses Verhalten ist über tausende von Jahren im täglichen Gebrauch der Hunde als Wach- und Schutzhund angeboren und kann auch bei den in Europa lebenden Nachfahren nicht aberzogen werden.

Kurz gesagt: Freilaufende Hunde sind im Tibet immer Mischlinge, ein Do Khyi hat grundsätzlich einen Besitzer und lebt angekettet, schon als Welpe wie im Video deutlich zu sehen ist. Aber auch dazu vertritt man ja anderenortes deutlich abwegige, dafür aber verkaufsförderlichere Haltungen.

Was jedoch sind dann die Hunde der Züchterin?

In oberem Video ist weder etwas von überkurzem Fell, noch einem schwächeren Knochengerüst, noch geringerer Grösse –  und auch nichts von zu langen Fängen oder überschlanken, untypischen Köpfen zu sehen!

Was verkauft diese Züchterin demnach völlig ahnungslosen Welpenkäufern, die zur Rasse noch sehr oberflächlich und damit umfassend ungenügend informiert sind?

Man kann also gern auch weiterhin neue Märchen um die eigene Zucht erfinden und verbreiten, aber die Hunde die ich oben angesprochen habe waren weder damals noch sind dies heute reinrassige Do Khyi.

Und was bedeute dies für die heutige Population?

Nicht nur, dass die sehr kleine Gesamtpopulation als Zuchtbasis durch unkontrollierte (weil fast unbeachtete) Verbreitung einiger Dispositionen immer weiter eingeschränkt ist, man muss auch davon ausgehen, dass die obere Züchterin nicht die Einzige ist, die diese schöne Rasse durch Hunde anderer Abstammung weiter in ihrem ursprünglichen Aussehen und Wesen, zu meinem Leidwesen sehr negativ beeinflusste.

Heute, Jahre danach, bemüht sich der oben angesprochene Kennel doch tatsächlich um frisches Blut???, obwohl er vorher viele Jahre lang öffentlich und überlaut im Internet „rumposaunte“ er könne mit der eigenen Zuchtsubstanz  jahrzehntelang ohne dieses auskommen, was zu jeder Zeit natürlich völliger Unsinn und mit Hintergrund eigentlich allgemein bekannter und auch kynologisch begründeter Zuchtgrundsätze in kleinen Populationen, absoluter Schwachsinn ist & war.

Es sei denn, dass Wissen darum hätte an betreffender Stelle damals und heute vollständig gefehlt?

Man kann dies anders leider nicht bezeichnen, umschreibt der Ausdruck doch lediglich schwach ausgeprägte Sinne und mangelndes Hintergrundwissen für die realen Voraussetzungen und Umstände einer aufgrund der Begleitumstände gut überlegten UND verantwortungsvollen Zucht.

Das Gegenteil von dem Verantwortungsbewusstsein das ein guter Züchter gegenüber seiner Rasse normalerweise aufbringt, braucht wohl hoffentlich nicht weiter erklärt zu werden. Auch nicht welche Aufgabe Menschen tatsächlich wahrnehmen, die solche Praktiken mit unterstützen.

Solche Leute sind keine Züchter oder auch nur Freunde der Rasse, sondern skrupellose Hundevermehrer um des egoman begründeten, profitablen Hintergrundes willen, zudem sind diese Menschen die Totengräber der Rasse Do Khyi!

Tasächlich hat es Leute gegeben, und gibt es vereinzelt wohl auch immer noch, die selbst neutrales Videomaterial, erstellt von Gesetzeshütern aus einem anderen Lande, nicht als Beweis für die eigene Fehleinschätzung akzeptieren wollen und lieber den völlig unglaubwürdigen und tendenziösen Darstellungen einer Einzelperson glauben möchten, obwohl diese auf genau diese Haltung mit ihren Verlautbarungen spekuliert und angewiesen ist, weil sie auch finanziell davon in hohem Masse abhängig ist.

Die Hundezucht bildete dort einige Jahre langt die einzige Existenzgrundlage, bis man genötigt durch den Umstand, dass die Verkaufszahlen von Do Khyi deutlich zurückgingen, endlich einen ordentlichen Job annehmen musste.

Bis dahin lies man allein die Hunde für sich „arbeiten.“

Diese Hintergründe beschreiben auch sehr gut die wahre Motivation, warum man in den letzten Jahren beinahe ALLES daran setzte um diese Hintergründe immer wieder durch entsprechende Ablenkungsmanöver zu überdecken und möglichst weit von den tatsächlichen Ursachen einer längst begründeten und überfälligen Diskussion weglenken zu wollen.

So sind falsche (nun endlich nachgewiesen) Beschuldigungen auch nicht dadurch zu rechtfertigen, dass man einfach Neue erfindet, ungeachtet der Tatsache, dass man vorher bereits zeigte was an den eigenen Unterstellungen wirklich dran ist, nämlich lediglich heisse Luft garniert mit einer gehörigen Portion Hass und Verblendung zum einen Wirken.

Heute krabbelt man mit einem der letzten (eigenen) durch die FCI anerkannten Hunde auf Ausstellungen und lässt diesen als Veteran (arbeiten) antreten, aber nur dort, wo es möglichst keine ernstzunehmenden Mitbewerber um solche Prädikate gibt. Dieser Hund hat vorher in seiner Jugend nirgens einen halbwegs erwähnenswerten Titel, wenn überhaupt jemals einen geholt, wird aber danach auf (lediglich) den eigenen Webseiten der Eigentümerin als Champion gefeiert, obwohl er nachweislich nie einer war …auch dies hat man also mittlerweile dringend nötig?

Die wenigen verbliebenen Anhänger dieser Parodie einer Züchterin, tun es dort ebenfalls gleich, wo mit lediglich unterdurchschnittlichen Rassevertretern, ebenso unterdurchschnittliche Erfolge erzielt werden, dies ist mittlerweile geradezu „ärmlich“ auzusehen.

Diese Leute sind offenbar wirklich davon überzeugt im Vergleich zu anderen Exemplaren dieser Rasse, selbst auch gute Hunde zu besitzen, nur weil diverse andere Hunde an gleichem Tage mit V (vorzüglich) bewertet werden und man selbst ein SG mit nach hause nimmt?

Die gleiche Person die oberes Video in YouTube einstellte, hat auch noch ein anderes, für mich und zu diesem Hintergrund sehr interessates Video dort eingestellt:

Dies Video zeigt nicht „irgendeine“ Ausstellung, sondern die Weltausstellung in Amsterdam 2002.

Hunde die dort antreten haben Gelegenheit sich in jeder einzelnen Klasse mit 20-30 oder mehr, der besten der besten Vertreter der Rasse des gesamten Globus zu messen. Insgesamt waren dort ca. 80 Do Khyi aus aller Welt anwesend.

wdsamsterdam31Dort und garantiert auch in 2010 in Dänemark, sieht man solche Hunde wie oben natürlich nie, weil es selbstverständlich schon an der entsprechend notwendigen Qualifikation dazu fehlt und diese für völlig unterdurchschnittliche Hunde schlichtweg unerreichbar bleibt, auch in Zukunft.

Wenn man im Video etwas genauer hinsieht, dann fällt im Hintergrund eine rote Hündin mit einer Frau in weissem Hemd ins Blickfeld. Nebenstehend auch ein eigenes Bild dazu.

Der Ring der dort zu sehen ist, ist die Endausscheidung für den Titel Weltsieger 2002 aller Klassen, nur Hunde die vorher in ihrer eigenen Startklasse als Gesamtsieger hervorgingen sind danach auch für die entsprechende Endausscheidung zugelassen.

Nun, die rote Hündin ist unsere Yala, die Frau meine Birgit. Yala die dort in 2002 Champion in der Klasse der Championhündinnen 2002 wurde,  verfehlte damals nur knapp den Weltsiegertitel, dieser ging damals an einen Rüden aus der USA.

Zum Thema Ausstellungen kann man durchaus sehr unterschiedliche Ansichten vertreten, auch ich bin insgesamt nicht unbedingt ein grosser Freund davon.

Wenn aber Leute, die noch vor ein paar Jahren in unserem Forum rumtönten, dass sie nie an solchen Ausstellungen teilnehmen wollten weil dies zu viel Stress für die eigenen Hunde bedeute und man keinerlei Wert auf solche Titel lege, heute kaum eine Ausstellung auslassen, dann zeigt auch dies wie sehr sich Menschen und deren Einstellungen zu bestimmten Dingen, geradezu ruckartig ändern können, wenn jemand anderer dies so offenbar als nützlich empfindet…

Unsere mittlerweile recht alten Hunde (nun beide über 10 Jahre alt) sind beide ehemalige, mehrfache Int. Champion in reichlich Ländern gewesen. Ich käme nicht einmal auf die Idee diese heute noch in Ausstellungsringe zu zerren, nur weil ich dringend etwas Lamettar um die eigene Person und Position innerhalb der Rasse benötige.

Wenn man diese Ausstellungsergebnisse vergleicht, dann sieht man auch daran schon recht deutlich,  wer auch dies offenbar sehr viel dringender nötig hat UND wer sehr genau  weiß wie Do Khyi eigentlich auszusehen haben. Dies zu einem Zeitpunkt, an dem die heutigen „Aussteller“ die ich oben ansprach,  nicht einmal wussten wie die Rasse überhaupt geschrieben wird.

Insgesamt ist alles da oben geschilderte also wieder einmal nur ein echtes Trauerspiel für die Rasse Do Khyi, die Personen die sich mit solchen und ähnlichen Hintergründen zum Affen der heutigen Szene machen, sind es nicht weniger.

So gibt es offenbar nicht nur einen Ritter von der traurigen Gestalt, sondern auch einen „Züchter“ und dessen Umfeld zu dem diese Beschreibung recht gut passt.

Heute bin ich mehr als froh, daran nicht mehr aktiv beteiligt zu sein. Aber einen Hauch von Realität und früherer Hintergründe sollen die Leser, die sich im Jahr 2009 für die Rasse interessieren  doch schon erwarten dürfen.

Hier zumindest, fehlt es daran nicht.

Süßer Welpe – GMX Video

Im Zusammenhang ebenfalls interessant:

https://dokhyi2008.wordpress.com/2008/10/01/die-mongolei-ist-schon-langst-uberall/


Responses

  1. Guten Tag,

    wir sind begeistert von Ihrer objektiven Berichterstattung über unsere schöne Rasse Do-Khyi. Gut, dass die Leute auch einmal die Hintergründe unserer Rasse kennen lernen können. Wir würden gerne Ihre Internetseite auf unserer Homepage verlinken. Geben Sie doch kurz Bescheid ob dies ok ist.

    Mit freundlichen Grüßen

    Roland Trautz

  2. Hallo Herr Trautz,

    kein Problem.
    Mich freut es immer wieder zu sehen, dass unsere Sichtweise zu bestimmten Hintergründen auch von anderen erfahrenen Liebhabern der Rasse geteilt wird.

    Man muss sich nicht immer zu allem grün sein, aber wenn es um Themen geht die für den Do Khyi sehr wichtig sind, sollte jeder Rassefreund sein Herz am richtigen Fleck haben.

    Ein Backlink zu Ihrer Webseite befindet sich mit gleicher Post in unserer Blogroll.

    Beste Grüsse,
    Felix Arnst

  3. Sehr süß! Die ganze Geschichte finde ich sehr spannend. Naja , wenn es Haustiere neben dir gibt, wird alles schöner und lustiger.

  4. […] Mit oberem Artikel wollte ich eine kleine Einführung zu dieser besonderen Hunderasse einmal einem etwas grösseren Publikum vorstellen, denn mein Do Khyi Blog wendet sich natürlich primär an Rasseinteressenten, andere Halter und das Vereins- Züchterumfeld. […]

  5. […] Dies sind nur ein paar Fakten und Gedanken die ein auf Sand gebautes Gebäude darstellen, dass NIEMANDEM einen wirklichen Nutzen bringen konnte, bis es denn nun endlich vollends, in sich selbst, eingestürzt ist. […]


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