Verfasst von: Felix Arnst | 10. Januar 2009

Neues aus der Gerüchteküche…

Untertitel: Nicht in jedem Ü-Ei steckt immer nur Schokolade!

ueeiMit Neuem aus der „Gerüchteküche“ um die Rasse Do Khyi konnte ich bekanntlich noch nie dienen, da mich die Fakten bekanntlich immer sehr viel mehr interessierten, auch oder gerade, wenn es dabei um meine eigene Person ging. Somit warte ich zumeisst lieber ab und berichte anschliessend was tatsächlich dazu anzumerken bleibt.

Gerüchte oder sachfremde Ausschmückungen von Vorgängen und Hintergründen, die weder real existent, noch für irgendwen wirklich relevant sind, überlasse ich daher gern anderen.

Doch zurück zu einem der Fakten:

Vor etwas über einem Jahr wurde in unseren damals noch existierenden Forum ein eigentlich längst überfälliges Zuchtprogramm für die Rasse Do Khyi zum Thema.

Nach anfänglich interessanter Diskussion, stieß ein damaliges Mitglied mit „Argumenten“ dazu, die nicht nur völlig fehl am Platz, sondern dazu auch noch recht einfältig, oder um es einmal  recht sanft zu umschreiben, wenig konstruktiv, dafür aber ausgiebig weit neben der Sache waren.

Mit solchen Leuten fällt es sehr schwer zu diskutieren, weil diese einfach nicht wissen können um welchen Ansatz es dabei tatsächlich geht. Sehr schnell wird daher von solcher Seite alles auf die eigene Person bezogen, obwohl diese eigentlich eher unwichtig ist. Wen interessiert schon, was eine Einzelperson oder deren Umfeld im Sachbezug für eine Bedeutung haben könnte, gar keinen nämlich.

Nachdem man sich damals von solcher Seite ellenlang erzählen lassen musste, was diese angeblich selbst alles bereits bezüglich anderer Hunderassen geleistet habe, bleibt auch dazu immer nur die Möglichkeit zu Fakten zurück zu kehren, um den Faden nicht vollends zu verlieren.

Dies tat ich damals und stellte also fest, dass eine einzelne Person, die selbst in dieser Rasse  nicht die geringste Zuchterfahrung und lediglich lückenhaft- mangelhaftes Hintergrundwissen zur Rasse besitzt, eigentlich nicht so recht in der Lage sein kann die relevanten Zusammenhänge beurteilen zu können.

Zudem konnte von dieser Seite offenbar schon intellektuell nicht aufgearbeitet werden, inwieweit der Kern dieser Diskussion letztlich für alle an der Rasse interessierten Personen (global) relevant ist, oder schon in Kürze, noch deutlicher sein könnte.

Mir kam dies damals etwa so vor, als versuchte ich vor ca. 150 Jahren einem Beduinen  in der Sahara zu erklären, warum das Abschmelzen der Polkappen langfristig zu einem Klimawechsel und letztlich zu Überflutungen ganzer Landstriche in weit entfernten Ländern auf der anderen Seite des Globus führen wird…

Die Reaktion war entsprechend:

Die Gegenseite bezeichnete sich damals tatsächlich selbst als eine Person, die die „Kunst des Züchtens“ beherrsche und sich daher von niemandem in die eigenen Zuchtvorhaben „reinreden“ lassen würde.

Nebenbei wurden  dann ein paar andere Forenmitglieder und meine Person unsachlich angegangen, was in der Konsequenz den Ausschluss aus dem Forum zur Folge hatte.

Noch am selben Tage begann man auf seiner (immer noch) wenig besuchten Webseite damit meine Person öffentlich zu beschimpfen, Unwahrheiten (mittlerweile wurde dies  von zwei unabhängigen Gerichten bestätigt)  über meine Person zu verbreiten und manipulierte dazu Fakten – auch dies wurde vor Gericht vollumfänglich nachgewiesen.

Aber wieso eigentlich vor Gericht?

Nun, die oben beschriebene Person fühlte sich tatsächlich ihrerseits beleidigt und rief dazu ein Amtsgericht an und stellte zusätzlich Strafantrag!,  gegen,… mich?

Bis heute ist mir nicht so ganz klar, ob die Person dies tatsächlich auch selbst wirklich glaubte, meine Wenigkeit, mein Anwalt und auch nunmehr zwei Gerichte konnten dies jedenfalls nicht so recht nachvollziehen?

Fakt ist:

Im Frühwinter letzten Jahres (ich schau jetzt nicht nach dem genauen Datum, so wichtig ist dieser Blödsinn nun wirklich nicht) wurden gegen mich zwei Strafbefehle von der Staatsanwaltschaft Kiel erlassen, wonach ich insgesamt 2.400.-  Euro Strafe wegen diverser Beleidigungen zahlen sollte.

So etwas geht ganz ohne Verhandlung oder vorherige Möglichkeit sich dazu rechtfertigen zu können, wenn die St.A. aufgrund vorgelegtem Beweismaterial zu solch einem Schluss kommt. Wenn man dabei natürlich die Gründe unterschlägt, warum jemand so reagiert, ergibt sich dabei ein völlig falsches Bild der Situation. So war es auch in der betreffenden Sache.

Gottlob gibt es Rechtsmittel gegen einseitig dargestellte u. damit manipulierte Vorwürfe.

So kam es nach meinem Einspruch zur ersten Verhandlung in der Sache, ich saß also wieder einmal auf der Anklagebank.

Gleichzeitig wurde ein zweiter Fall verhandelt, ein recht ungewöhnlich früh in Rente gegangener Rentner fühlte sich dadurch beleidigt, dass er von mir als Frührentner bezeichnet worden sein soll, obwohl ich nie den Namen des guten Mannes genannt hatte.

Muss man auch DAS verstehen können?

Erinnert sich noch jemand an die Inhalte einer netten Stalking- Webseite die letztes Jahr (mit Unterstützung auch genau dieser Leute) vorher zu meiner Person verfasst worden war und warum diese noch schneller wieder von der Bildfläche verschwand, als sie vorher entstanden war?

Nun, solchen Leuten ist offenbar der Irrtum darüber gemeinsam – aber nicht wirklich bewusst, wer wohl wen öffentlich ständig versuchte mit unwahren Zusammenhängen zu diskreditieren?

Aber solch eine Vorgehensweise ist nicht nur schon in sich völlig paradox, sie zeigt auch etwas davon, was in solchen „Köpfen“ tatsächlich vor sich geht.

Doch zurück zum Thema:

Ich saß also wieder einmal auf der Anklagebank und hatte mich zu insgesamt irgendwas über 14 Anklagepunkten zu verantworten.

14 Mal (oder mehr, Anzeigen, die sowieso sofort eingestellt wurden dabei nicht mitgezählt) sollte ich also öffentlich mit meinem Blog, inhaltlich gegen geltendes Recht in der Öffentlichkeit verstossen haben und dabei andere Personen herabgewürdigt, beleidigt und diffamiert haben?

Ich fragte mich damals wirklich, ob denn nun schon wieder Weihnachten sei? Denn wie gesagt, hier ging es um das Strafrecht!, dies ist tatsächlich nicht mehr amüsant.

Nun, es kam wie es kommen musste, von 14 Anklagepunkten wurden aufgrund der von meiner Seite vorgelegten Beweise sofort 10 fallen gelassen, in vier Fällen konnte meine Unschuld damals nicht ausreichend bewiesen werden, dazu wurde ich zu einer Geldstrafe von angepassten 400,- Euro verurteilt.

Aber auch dieses Urteil ist derzeit bereits in der Berufung- und damit nicht rechtskräftigt.

HEUTE kann ich auch den Rest noch auf den Grund der tatsächlichen Zusammenhänge zurückführen, der Ausgang der Berufung ist daher recht gut vorhersehbar, auch dazu werde ich später berichten.

In den nächsten Tagen werde ich wegen der als völlig falsch erwiesenen Vorwürfe gegen meine Person, meinerseits Strafantrag gegen die Denunzianten stellen, denn es wurde ja bereits vor Gericht bewiesen, dass die Anschuldigungen gegen meine Person teilweise völlig erfunden und falsch gewesen waren.

Der Vertreter der Staatsanwaltschaft schaute jedenfalls nicht schlecht überrascht aus der Wäsche, als dieser aufgrund der vorgelegten Beweise erkennen musste, dass sie von den Tätern, ganz offensichtlich,  zur Opferverfolgung mißbraucht worden war.

So kann es gehen.

Die zweite Verhandlung (Zivilrecht) fand vor dem Amtsgericht in Homburg statt.

Auch dort verklagte man mich in gleicher Angelegenheit wegen Beleidigung, angeblicher Diffamierungen usw., man forderte Schmerzensgeld und auch dort meine entsprechende Verurteilung dazu.

Das Gericht schaute recht ratlos aus der Wäsche, habe ich mir sagen lassen, denn angereist war ich zu solch einem ausgemachten Blödsinn natürlich nicht, auch nicht mein Rechtsbeistand, dem war dies ebenfalls zu blöd.

Wir beaftragten eine Korrespondenzanwältin mit Sitz in der Nähe des Gerichtes, die die Realität dort vortrug.

Schon nach wenigen Minuten konnte festgestellt werden, dass die Klägerin sich mir gegenüber weitaus mehr geleistet hatte als umgekehrt, auch konnte nachgewiesen werden, dass man öffentlich in mehreren Punkten die Unwahrheit über mich behauptet hatte, was sollte diese Verhandlung also?

Das Gericht schlug ob der beschriebenen Sachlage also einen Vergleich vor.

Diesen lehnte die Klägerin zunächst ab,  hat sich später offenbar (wahrscheinlich nach eingehender Belehrung durch den eigenen Anwalt) jedoch eines Besseren besonnen.

Die Sache wurde vom Gericht also kurzerhand als erledigt erklärt, freigesprochen wurde ich leider nicht, weil ich nun einmal tatsächlich auch nicht wirklich sehr freundlich mit der Person  der Klägerin (eigentlich hätte ich noch ein paar ganz andere Beschreibungen für solche Menschen für passend gehalten) im Netzt umgegangen war.

Im Ergebnis wurde während der Verhandlung dem Gericht gegenüber aufgezeigt und nachgewiesen, dass die angeblich Beleidigte tatsächlich eine Person war, die zuerst mich beleidigt hatte, der Rest spielte daher fast kaum noch eine Rolle.

Die Klägerin darf nun die Gerichtskosten und ihren Anwalt aus eigener Tasche zahlen, recht so!!, mich kostet das Ganze gar nichts. Auch das beantragte Schmerzensgeld darf man sich nun selbst zahlen.

Eines habe ich dennoch daraus gelernt:

Man soll sich von solchen Menschen nicht provozieren lassen und darauf eingehen, auch wenn es noch so abwegig und von grosser Gemeinheit und Falschheit geprägt ist, was solche Leute anderenortes über einen selbst verbreiten. Daher hat sich mein Schreibstil etwas verändert, braucht bestimmte Deutlichkeiten daher aber auch gar nicht mehr.

Man muss einen Deppen gar nicht unbedingt öffentlich einen Deppen nennen, man kann auch sagen, dass man seiner Argumentation nicht so recht folgen kann. Unter dem Strich läuft dies auf das Selbe hinaus, ohne dabei einen Straftatbestand zu erfüllen.

Was wäre es doch schön, wenn ein Gegenüber in der Lage wäre seine selbst angezettelten Kriege auch selbst zu führen. Wie wir sehen, wird aber selbst daraus, selbst unter Zuhilfenahme von reichlich „Söldnern“ noch ein sturzsteiler Absturz und eine gehörige Blamage.

Unterm Strich zählt vor Gericht immer nur was man selbst hat verlauten lassen, warum oder aus welchen Hintergründen abgeleitet dies ursprünglich geschehen ist, lässt sich ein Jahr oder noch viel später danach, manchmal nur mit allergrösster Mühe nachweisen und darstellen.

Offenbar hatte man jedoch genau darauf spekuliert?

Hinzu kommt, dass man solche Leute bei der Entstehung eines Streites zunächst gar nicht wirklich ernst genommen hat,  eben aufgrund der tatsächlichen Hintergründe, die völlig Banane waren.

Daher gilt im Internet und auch sonst Folgendes:

Nimm auch den grössten Unsinn nicht auf die leichte Schulter, wenn dies innerhalb der Do Khyi Szene passieren sollte. Es könnte sich ein Rentner als Rentner beleidigt fühlen oder eine Person die vorher die Unwahrheit über dich verbreitet, könnte sich von der Wahrheit und anschließender Aufklärung dazu unangenehm berührt und selbst beleidigt zeigen.

Man könnte aber auch sagen, dass sich mancher Gaul der sich vor den Karren eines anderen hat spannen lassen, gerechterweise gehörig zum…………..und sich damit zum Gespött ALLER, die den Hintergrund kennen, gemacht haben.

Übrigens wurden ca. 7 Anzeigen von entsprechenden, ebenfalls ähnlich motivierten  Trittbrettfahrern im letzten Jahr sofort eingestellt.

MERKE daher:

Erfolg kann zwei und ggf. noch viel mehr Seiten haben als dies zunächst sichtbar wird, man sollte sich dabei jedoch immer an den Fakten orientieren!

Warum wird zu diesen Erfolgen eigentlich seit Wochen nichts von den freundlichen Initiatoren der Klagen und Anzeigen mitgeteilt?

Erfolg hatte also tatsächlich lediglich der Anwalt der Klägerin, denn dieser bekommt Geld für etwas, was schon anfänglich ungefähr so sinnvoll wie ein Kropf war. Wie gut, dass dieses Geld nun die angeblich Beleidigte selbst aufbringen darf. Der Richter und die Kammer, die sich mit solch einem Nonsens zu beschäftigen hatte, wird gerechterweise ebenfalls aus gleicher Quelle entlohnt.  So sollte man Ähnliches von dieser Seite meinetwegen noch beliebig oft wiederholen! Ich möchte lieber gar nicht wissen, ob dafür vorher wohl auch „gesammelt“ worden ist?

Passt diese „Geschichte“ auch in die kürzlich veröffentlichte Erfolgsstory?

Nun weiß man jedenfalls, mit was sich bestimmte Leute im letzten Jahr tatsächlich primär beschäftigt haben.

Zu Verbesserungen oder dem besseren Verständnis untereinander, innerhalb der Do Khyi Zucht hat dies sicher nicht beigetragen, denn dies war das Thema was ich ursprünglich angeschnitten und verfolgt hatte.

Manche Leute schaffen es halt immer wieder das genaue Gegenteil von dem was für die Rasse wirklich wichtig und relevant wäre, als persönlichen  Erfolg zu begreifen….und immer noch einigen Unbedarften als solchen zu vermitteln.

Ein Zuchtprogramm im Sinne der oben beschriebenen, von mir damals dazu angeregten Diskussion, gibt es übrigens noch in keinem der  mir bekannten Do- Khyi Vereine. Wie auch, wenn so „freundlich“ und mit so viel Unverständnis auf solch ein grundlegendes Thema reagiert wird?

Nirgens auf der Welt wird innerhalb der professionellen Tierzucht, ob nun in Zoologischen Gärten,  in Tierschutzorganisationen, oder in auf wissenschaftlicher Grundlage arbeitenden Instituten der gewerblich betriebenen Tierzucht, ein grundlegend erstelltes Zuchtprogramm zum Erhalt gefährdeter Rassen und Gattungen in Frage gestellt. Einzig die deutsche Do Khyi Zucht und deren Repräsentanten von eigenen Gnaden halten dies offenbar immer noch für ein Werk des Teufels, ist dies nicht doch eher etwas merkwürdig?

Ausgerechnet die größten Dilettanten wollen dies tatsächlich besser wissen, nur weil diese einem Verein angehören der sich mit solchen Fragen nicht ausreichend beschäftigt, oder einen zusätzlichen Verein gründeten, der noch sehr viel mehr Defizite dazu aufzeigt?

Was ein Paradoxon oder Paradoxa ist, kann man zum besseren Verständniß gern nebenstehend genauer nachlesen.

Fortschritt ist zielgerichtete Bewegung und nicht der sinnlose Taumel in den eigens dazu gepflegten u. (köstlicherweise) von Dritten finanzierten Eitelkeiten. Wozu  Rentner und andere „Zuchtkünstler“ ihre Zeit sinnvoller hätten einsetzen können, muss glaube ich, nun auch nicht mehr deutlicher erklärt werden.

Wo ein fortschrittliches Denken bezüglich bestimmter, für die weitere Zucht ausschlaggebender Rahmenbedingungen für die Population der Hunderasse Do Khyi jemals einsetzen könnte, sehe ich daher derzeit nicht.

Wer bei Fragen und Hintergründen der Populationsgenetik von der „Kunst des Züchtens“ redet, sollte es künftig also wirklich besser mit Wellensittichen versuchen, dort kann man damit weitaus weniger Schaden anrichten.

Interessant wäre noch anzumerken, dass die Artikel der letzten Wochen innerhalb der Leserschaft dieses Blogs doch eine recht breite Aufmerksamkeit gefunden haben. Manchmal waren es 450 Besucher pro Tag, die bestimmte Neuigkeiten nicht verpassen wollten:

dokhyistat01_09

So freue ich mich immer wieder die Szene mit etwas Realität und einigen Fakten zu mancher „Gerüchteküche“ versorgen zu können, die Erfolge anderer bleiben davon selbstverständlich völlig unangetastet.

Manchmal dauert es halt ein bischen länger bis man seriös aufzeigen kann, was sich hinter einigen Fassaden wirklich verbirgt. Oben sehen wir, dass in den letzten drei Tagen das dahingehende Interesse etwas nachgelassen hat, offenbar waren weite Teile der Leserschaft über die neuesten Entwicklungen doch eher noch etwas sprachloser als vorher?

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Responses

  1. Ach ja, fast hätte ich es vergessen:

    Folgenden Satz fand ich auf einer Webseite die Hundebedarf anbietet, Zitat:

    „Ich züchte seit nunmehr 15 Jahren Hunde im VDH/FCI. Die Gesundheit meiner Tiere ist mir sehr Wichtig, dazu gehört auch eine gut ausgwogene Nahrung. Eine Sinnvolle Beschäftigung, Spaß and der Arbeit und das Verständiss für meine Liebsten.“

    ????????????????

    Vier Rechtschreibfehler und ein völlig sinnloser Halbsatz in lediglich zwei Zeilen?

    Nahrung kann man tatsächlich wiegen, dies stimmt. Ob diese jedoch auch tatsächlich eine ausgewogene Ernährung des Tieres gewährleistet, beschreibt man in der Regel jedoch etwas sachkundiger.
    Auch ein Rätsel bleibt mir, wer sich denn nun dort sinnvoll beschäftigen will, die Hunde, der Shopbetreiber selbst oder etwa die damit schon recht früh abgeschreckten Kunden?

    Halbe Sätze können ganz schon verwirrend sein, vermitteln in jedem Fall aber lediglich Zweifel an den Qualitäten des Verfassers solcher Zeilen.

    An den Shopbetreiber empfehle ich zusätzlich etwas Marktstudie in der offenbar ganz neu entdeckten „Branche“:

    Dazu gehört grundsätzlich, Mitbewerberanalyse, Preisanalyse UND die Qualitätsanalyse von bereits gängigen Produkten in der Branche.

    Wenn man im Vergleich der Mitbewerber deutlich zu teuer ist und dazu lediglich ein sehr eingeschränktes Angebot anzubieten hat, helfen auch keine ebenfalls völlig überteuerten Angebote zu Bekleidung für Hundehalter über diese sehr offensichtlichen Defizite hinweg.

    Findet man dort auch noch zu Hauf Rechtschreibfehler und solch unsinnige Texte wie oben, dann bleibt es auch künfig bei rund 900 Besuchern in 2 1/2 Monaten, die sich lediglich uninteressiert von solch einem Angebot abwenden MÜSSEN.

    Da sind ja selbst noch die Preise von Edeka günstiger, wenn man die Versandkosten berücksichtigt.

    Im Online- Marketing gelten nach anerkannten Studien 1-5 Sales je 100 Besuchern als gesicherte Konversationsrate, in vorliegendem Angebot kann selbst dieser unterst angenommene Wert kaum erreicht werden.

    Dieser Shop schliesst innerhalb eines halben Jahres, es sei denn, er soll auch künftig lediglich ein Hobby oder eine Art Beschäftigungstherapie für völlig unterforderte Hausfrauen bleiben. Mit dem Verkaufen wird es dort jedoch nichts werden.

    Und noch ein abschliessender Tipp:

    Geschäftsführer ist man als Angestellter, Inhaber oder Gesellschafter einer GmbH, GbR, Ltd oder einer in anderer Rechtsform geführten Firma/Unternehmen.

    Ein Einzelunternehmer ist Inhaber, jedoch nicht berechtigt solch eine Bezeichnung als Titel zu führen. Findige Abmahner freuen sich sehr über solche falschen und den Kunden lediglich irreführenden Angaben. Übrigens dürfen Einzelunternehmen auch keine Firmenbezeichnung bzw. einen Firmennamen führen.
    Zudem sollte man einige Nachhilfestunden bezüglich des in Deutschland gültigen Widerrufsrecht in Anspruch nehmen, die dort hinterlegten Formulierungen sind illegal. JEDE online getätigte Bestellung kann innerhalb der gesetzlichen Frist vom Kunden widerrufen werden. Wo ist dort der Hinweis darauf?

    Es ist schon ein echtes Kreuz mit manchen Dilettanten…


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