Verfasst von: Felix Arnst | 3. Januar 2009

Die unselige Dreifaltigkeit

dreifaltigkeitUntertitel: Eine Bürde kommt selten allein…

Manchmal ist es gut die eigenen Schritte sehr gründlich zu überlegen. Dies trifft besonders auf Herzensangelegenheiten zu. Mein Engagement für die Rasse Do- Khyi betrachte ich als solche, mir sehr wichtige Herzensangelegenheit, immer noch.

Viel zu sehr war ich immer dieser Hunderasse verbunden, als dass ich dazu mein Inneres auch nur um einen Deut verbiegen könnte oder wollte.

Zwischendurch, als ich noch daran glaubte, dass es vielleicht doch möglich sein könnte einen grösseren Kreis von Gleichgesinnten von (aus meiner Sicht) wichtigen Zielen für die Rasse überzeugen zu können, habe ich diese Haltung gelegentlich anpassen müssen, um der eigentlichen,  globalen  „Sache“ willen.

Solche Rücksichten brauche ich nun bekanntlich nicht mehr zu nehmen.

Als Admin des Do Khyi – Forums, dass bisher als einziges jemals Mitglieder aus allen Vereinen und unterschiedlichen Gruppierungen (gleichzeitig) rund um die Hunderasse, bis jenseits des grossen Teiches in einem grossen Dialog vereinen konnte, dies immerhin über annähernd vier Jahre hinweg, geht soetwas auch gar nicht anders.

Dazu gehört z.B.  Nachsicht, Einfühlungsvermögen im Umgang mit Menschen, Gerechtigkeitssinn UND das ständige Zudrücken sämtlicher Hühneraugen bei Äusserungen eines Gegenübers, die viel zu eigenbestimmt, selbstgefällig, und tendenziös waren – und daher nur wenig dem übergeordneten Ziel – oder den anderen Teilnehmern hätten auch nur am Rande dienlich sein können.

Allgemein verfügbare, ausführliche Information war das Ziel das ich damit als Basis verfolgte. Was bereits jeder weiß, Antworten und Hintergründe die bereits bekannt und nachgewiesen sind, daran kann niemand mehr hintenrum rumdeuteln, auch nicht innerhalb von Vereinen. Dies kann allerdings nur im gegenseitigen Austausch stattfinden.

Ein paar Jahre hat dies ausgezeichnet funktioniert.

So etwas lässt sich auf die Dauer nur mit einer gehörigen Portion Augenmaß und dazu angepassten, wohl überlegten Reaktionen und Aggitationen umsetzen.

Warum eine Einzelperson (die sich in diesem Kreise aus den bekannten Gründen schon idiologisch nicht halten konnte) glaubte dies mit aller Gewalt und unter Zuhilfenahme jeglichen unlauteren Mittels zerstören zu müssen, habe ich bereits vor Jahren ausführlich erklärt.

Ich habe es bis zum heutigen Tage jedenfalls nicht verstanden, warum sich die damals deutliche Mehrheit der Andersdenkenden, dies haben ohne jede Gegenwehr von dort nehmen und durch einen schon anfänglich erkennbar, völligen Unsinn haben ersetzen lassen.

Was von dieser Seite später ersatzweise angeboten wurde war nicht nur von Anfang an völlig untauglich, sondern eine einzige grosse Sprechblase, aufgebaut auf einem Fundament das ebenfalls nur in der Einbildung recht weniger Personen existiert(e). So kann man es nun schon beschreiben, da die Fassaden kräftig zu brockeln beginnen.

Aus dem Blickwinkel eines halbwegs nüchtern denkenden Rasseliebhabers habe ich meine ganz persönlichen Lehren daraus gezogen. Einiges würde ich immer wieder so handhaben, anderes natürlich nicht.

Da ich nun die Struktur und die Global- Intensionen des Rasseumfeldes noch ein Stück weit besser kenne als früher, sehe ich für vieles das vielleicht noch vor Jahren im Sinne einer gemeinschaftlichen Grundhaltung möglich gewesen wäre,  keine Basis mehr – mit mir in der aktiven Beteiligung sowieso nicht.

Denn ich glaube nicht daran, dass bestimmte Menschen ihre tatsächlichen Absichten  jemals überdenken, anpassen und ändern werden.

Ich bin den Gedanken um den Do Khyi nicht müde geworden, sehe aber neben den Litern von Gift, dass gewisse Damen seit über 10 Jahren wohldosiert in der Szene verteilt haben, keine neuen Horizonte mehr.

Im Grunde handelt es sich lediglich um drei Frauen die seither immer wieder erfolgreich verhindern, dass ausser der eigenen Intension jemals etwas anderes (ohne deren ständige vergiftende Beteiligungen) der Rasse wirklich Dienliches entstehen könnte.

Dort wo bei einem Rasseliebhaber ein Herz für die Hunde ist, befindet sich bei diesen Personen lediglich blanker Hass auf die Mitbewerber um die Gunst des Mittelpunktes innerhalb der Do Khyi Szene, egal welche „Opfer“ dazu nötig waren, sind oder noch werden.

Und wie der Zufall es will, sitzen alle drei Damen seit einigen Jahren in den Vorständen von nunmehr zwei Vereinen. Wobei der Zweite wohl lediglich temporärer Natur sein wird.

Ich kann die Personen wirklich nicht mehr zählen, die von dieser Seite in den letzten 10 Jahren immer wieder vom unbedarften, engagierten u. interessierten Halter – Schritt für Schritt- zum willfähigen Erfüllungsgehilfen der eigenen Standpunkte und Sichtweisen umerzogen wurden.

Als Lohn bekommen solche  Leute Pokale für ihre Hunde, dürfen nach reichlich Bücklingen irgendwann kleine Funktionen im Verein übernehmen und sitzen dann irgendwann als Sonderleiter den Ausstellungen bei – ODER bekommen in dem Verein der solche Positionen nicht bieten kann, Hunde umsonst, die eh kaum noch jemand kaufen würde, da diese für einen Kenner der Rasse schlichtweg zuchtuntauglich sind.

Kaum jemand dieser Personen scheint sich noch daran zu erinnern, warum sie sich einmal der Rasse gewogen fühlten, warum eigentlich das Interesse am Hund der primäre Beweggrund des eigenen Engagements einmal gewesen war.

Ich nenne diese drei Damen ab hier und heute die Unselige Dreifaltigkeit.

Was passiert wenn man die falschen „Farben“ mischt, ist der oberen Grafik sinnbildlich zu entnehmen, in der Realität wird es ein sehr unansehnliches Braun.

Geradezu paradox, aber gut erklärlich ist, dass sich diese drei Damen nicht einmal untereinander mögen. So uneinig man sich untereinander zeigt und benimmt, trägt und pflegt man diese Tendenzen über seine Multiplikatoren bis weit in das Rasseumfeld. So werden die Welpenkäufer bestimmter Züchter schon zu Feinden erzogen, ohne auch nur zu wissen warum dies so ist.

In Indien nennt man diese Grundordnung das Kastentum. So wie man dort schon durch die unbeeinflussbare Geburt zur Zugehörigkeit verpflichtet wird, ist man es in der Do Khyi Szene durch den Erwerb eines Welpen bestimmter Züchter.

Und was wirklich nur Frauen fertig bringen können:

Gelegentlich wird dort wo es anders nicht möglich ist mit vollem „Körpereinsatz“ aggiert.

Die Männer die sich dem hingaben, verschwanden schon bald von der Bildfläche des aktiven Umfeldes, eben auf die eine oder andere Art. Näher möchte ich auf dies Thema nun wirklich nicht eingehen.

Ich könnte ganze Bücher darüber schreiben und hatte tatsächlich zum Sommer des letzten Jahres ein recht interessantes Angebot dazu, naja, jedenfalls  so etwas Ähnliches.

Die Chefredakteurin einer sehr bekannten Publikation (ich würde sogar sagen DEM Medium) für Hundeliebhaber im deutschsprachigen Raum, machte mir am 31.07.08 das Angebot dort künftig als Autor zu schreiben. Vorher hatte sie meinen Blog und natürlich auch diverse andere Do Khyi Webseiten aufmerksam gelesen.

Ich nahm dieses Angebot zunächst mit dem Hinweis an, dass meine Person aufgrund meiner beherzten Art bestimmte Zusammenhänge offen anzusprechen, in weiten Teilen der Do Khyi Szene ordentlich umstritten sei und machte darauf aufmerksam, dass meine Mitarbeit dort einen gehörigen Wirbel um die Rasse Do Khyi mit allen dazu begleitenden Reaktion verursachen würde.

Sie nahm dies gelassen auf und antwortete, dass ihr geade an Personen gelegen sei, die Sachverhalte auf den für die Leser relevanten Punkt bringen, weichgespülte Statements rund um den Hund, zum Hundesport und anderen Themen gäbe es schließlich schon reichlich zu viel. Damit nannte sie mich herzlich willkommen im Readaktionsteam.

Wir vereinbarten, dass ich in den folgenden Monaten ein Rasseportrait erstelle, wie es dieses in der von mir geplanten Offenheit & Deutlichkeit bisher noch nirgens  zu lesen gegeben hat.

Inhaltlich getreu der Kopfzeile dieses Blog:

„Eine der wenigen nicht beschönigten Seiten zu einer einzigartig schönen Hunderasse, Hintergründe und Situationsbeschreibungen zum stetigen, züchterischen Niedergang des seltenen tibetischen Berghundes“

Ich habe das Ding nun seit einigen Wochen bereits fertig in der Schublade…und in den letzten Tagen noch einmal sehr, sehr gründlich darüber nachgedacht, nochmals gegengelesen, etwas geändert usw.

Heute, während ich diese Zeilen schreibe habe ich mich dazu umentschieden.

Ich schreibe nicht für andere, sondern um der (meiner)  Sache willen, dies war immer so und wird auch so bleiben.

Jeder andere aus der Do Khyi Szene hätte dieses Angebot mit Kusshand angenommen, einer sehr, sehr breiten Leserschaft UND der Hunderasse selbst seinen ganz persönlichen Stempel, sehr bleibend aufdrücken zu können.

Viele andere hätten diese exponierte Möglichkeit & Gelegenheit dazu genutzt um wieder einmal mehr, weit an den primären Interessen der Hunderasse vorbei, einen ganz persönlichen Standpunkt sehr weit zu verbreiten, dazu ist mir der Do Khyi jedoch immer noch viel zu schade.

Was ich zu sagen habe ist allein für Do Khyi Leute bestimmt, nicht für die Leser einer Hundezeitschrift aller Rassen, die den grössten Teil der geschilderten Hintergründe ohnehin nicht würden nachvollziehen können.

Mir reicht es, wenn sich beinahe das komplette Do Khyi Umfeld seit nunmehr über 10 Jahren ständig selbst überall unmöglich gemacht – und sich Teile daraus immer wieder bis auf die Knochen blamiert haben, ich muss dies nicht auch noch bundesweit zum Thema aller Hundehalter ausdehnen.

Obwohl dies einige Personen mehr als verdient hätten.

Die Rasse, wie ich diese begreife, sollte dies nicht auch noch als zweifelhaft Populäre Bürde tragen müssen.

So schreibe ich auch künftig meine Do Khyi Geschichte allein, in einem kleineren Rahmen, für und von Do Khyi Halter/n.

Vielleicht nützt es dazu alte Fehler nicht andauernd zu wiederholen,  so wie unsere  Unselige Dreifaltigkeit dies ständig den Rasseliebhabern gegenüber – immer wieder – neu anrichtet und zum allgemeinen Fraß auftischt?

Vor ein paar Jahren noch dachte ich, dass Faschismus und Diktatur nur in längt vergangener (als falsch, irrational und unmenschlich erkannter) Politik einen Stellenwert hatte oder kriegerische und selbstzerstörerische Amazonen nur in der Mythen- u. Sagenwelt vorkommen würden.

Dabei halten diese wie jeder andere auch gelegentlich Hundeleinen in der Hand und sind zutiefst überzeugt von dem, was man diesen Gesichtern leider nicht wirklich auf den ersten Blick ansehenen kann.

Warum diese Tendenzen heute rund um den Do Khyi fast als alleinige Rahmenbedingung präsent sind, beschreibe ich gern in meinem oben bereits erwähnten Rasseportrait.

Hier…und nicht in einer Hundezeitung für alle Rassen, wo ich mich gründlich hätte verbiegen müssen, weil so wie ich die Dinge beim Namen zu nennen beabsichtige, würde dies keine Redaktion verantworten können, weil es dort schlichtweg der falsche Rahmen für diese Veröffentlichungen ist.

Es  wäre schlichtweg das falsche Format für meine Art zu schreiben und den Hintergrund den ich dabei zu schildern habe.

Mit gleicher Post werde ich der Redaktion meine Mitarbeit als Autor aus den genannten Gründen also absagen müssen.

Einerseits tut mir dies leid, aber vordergründig möchte ich meinen Grundsätzen, die zuweilen (verdientermaßen) etwas zynisch und sarkastisch sind,  gern vollumfänglich treu bleiben können.

Die Hintergründe die ich zu beschreiben habe können Aussenstehende, die die Do Khyi Szene nicht kennen, einfach nicht rational nachvollziehen, da habe ich ja schon so meine Mühe.

Ich werde der Readaktion daher einen ebenso fähigen Kandidaten für diese interessante Aufgabe vorschlagen, als ich dies sein könnte.

In der kommenden Woche veröffentliche ich den ersten Teil meines ganz persönlichen Rasseportraits.

Achja, zu dem völlig verblödeten Unsinn den eine allseits bekannte NPSlerin mit zusätzlich, äußerst kritisch zu betrachtendem Borderline- Syndrom, von sich gibt und von dem man mir soeben berichtete,  sag ich schon gar nichts mehr, so abgehoben blöd ist das Ding.

Dazu noch schnell ein Zitat aus oberem Link:

Die Betreffenden besitzen dementsprechend in ihrer Phantasie die Objekte nicht eigentlich, sondern sie gehen in ihrer Vorstellung mit ihnen eine Fusion ein, bei der die Objekte als solche zu existieren aufhören. Regt sich ein Objekt, so dass es als solches wahrgenommen wird, verweigert es die Fusion, so bestehen für diese narzistisch schwer gestörten Persönlichkeiten nur zwei Möglichkeiten: entweder das Objekt wird vernichtet, oder aber die Betreffenden fühlen sich durch das in Erscheinung getretene Objekt wahnhaft verfolgt.

Wem kommt dies außer mir noch bekannt vor? Ich bestimme meine „Fusionen“ jedenfalls selbst.

Der im August beborene Löwe bin ich, soviel gebe ich allerdings gern der Sterndeuterin und Genetikerin von eigenen Gnaden gegenüber zu. Ich höre schon gar nicht mehr zu, wenn ich die 1001 unerfüllte Ankündigung oder Drohung der letzten Jahre höre…ich habe nämlich keine Verwendung für heisse Luft. Oder wird tatsächlich schon bald wieder gesammelt?

Vielleicht nutzt man aber bei Gelegenheit die eigene Prognose und reist von dem Geld tatsächlich mal in den Tibet? Möglicherweise weiß man hinterher sogar wie Do Khyi auch dort aussehen.

………………………………………………………!

Und zum Abschluss noch ein Review des Jahres 2008, denn so manche, verbitterte und vergrähmte „Holzbeinige Ex- Ehefrau“ (natürlich nur in übertragenem Sinne) gibt es ja auch in der Do- Khyi Szene, selbst die Spritpreise haben auch hier in Deutschland dazu mitgespielt:

Nicht das mir noch jemand auf den Gedanken käme der Arnst hätte seinen allseits beliebten Humor verloren? 😉

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Responses

  1. Toll,

    nun werden die ausgetretenen Mitglieder auf der Schmuddelseite der „tierliebenden“ Züchterin schon (durch die Blume) öffentlich bedroht.

    Was bildet sich diese Person eigentlich ein wer sie ist?

    Wie kann man sich nur so gebärden.

    Kein Wunder, wenn einem wieder mal das Wasser bis zum Halse steht, braucht man wohl auf nichts mehr Rücksicht zu nehmen?

    Zahlt man seine dort schon angekündigten Reisen auch mit dem Geld anderer Leute?

    Zumindest scheint man aber Geld für neue Hunde zu haben.

    Und solche Leute lassen für Gerichtsprozesse sammeln?

  2. Die Person denkt, da sie im letzten Jahr irgendwo Erfolg hatte, daß alle Welt sich vor ihr duckt. Unverständlicherweise helfen der Person noch andere Personen im guten Glauben oder aus Gefälligkeit.
    Soweit ich erfahren habe, wollte die Person gar nicht an der Reise teilnehmen. Bei der Mitgliederversammlung wollte einer aus dem Vorstand schon damit angeben.
    Komisch, als bei der Versammlung etwas von der Presseabteilung vorgeschlagen wurde, wurde das Thema auch gleich von der Person vereinnahmt. Also faktisch gibt es nur eine Person, die im Verein bestimmt, die entscheidet und für sich alles beansprucht. So sah es zumindestens für den offenen und neutralen Betrachter aus.
    Darum auch der Austritt. Komischerweise treten mehr Leute aus, als daß Mitglieder neu dazu kommen. Hoppla, nicht zu vergessen, die Welpenkäufer die automatisch Neumitglieder werden. Ob dies mit ihren Willen geschieht?
    Tja, im Forum bin ich noch und kann deshalb noch mitlesen.
    Der Stachel sitzt im Fleisch und tut hin und wieder weh.


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