Verfasst von: Felix Arnst | 1. Januar 2009

Jahresprognose 2009, was würden sich die Hunde wünschen?

filo2009Mit Prognosen sollte man bekanntlich recht vorsichtig sein. Oft stellen sich die Dinge rund um ein Thema schon wenige Monate nach erstmaliger Betrachtung ganz anders dar als zunächst vermutet, soweit diese überhaupt vorhersehbar sein konnten.

Gründe dafür sind sich ständig wechselnde Parameter, hilfreich sind jedoch immer die nie veränderlichen Konstanten.

Dafür gibt es reichlich Beispiele.

Das Jahr 2008 war ein noch besseres Beispiel dafür.

Wer hätte in 2007 vermutet, dass Gerichtsverhandlungen gegen jeden sachlichen Hintergrund und zu erwartender Logik ausschließlich nach formaljuristischen Merkmalen entschieden würden, egal was dies für Mensch und Tier anschliessend  bedeutet – und mit einem gesunden Rechtsempfinden damit absolut nichts mehr zu tun hat?

Bis dahin hätte ich dies nicht geglaubt.

Ich hätte auch nicht geglaubt, dass eine Person zwei Mal hintereinander, ohne mit der Wimper zu zucken  ein Gericht belügt, ohne das dies beiden Gerichten aufgrund der Begleitumstände auffällig werden würde.

Ich hätte auch nicht geglaubt, dass eine Züchterin Welpenkäufer um ihre Anzahlung betrügt und andere (selbst nicht betroffene) Welpenkäufer dies augenscheinlich für völlig normal halten?

Auch einige andere Episödchen aus 2007/2008 hätte ich sowieso für völlig unmöglich gehalten, darauf wäre es jedoch mehr als müssig rückwirkend nochmals einzugehen.

So lernt man nie aus, aber muss die dabei gewonnenen „Erkenntnisse“ trotzdem nicht unbedingt auch selbst annehmen oder gar als „Recht“ verinnerlichen oder betrachten.

Alles ist ständigen Wandlungen unterlegen, so kann es bei manchen Menschen jederzeit so sein, dass sie heute noch Freundschaft heucheln und bei nächstbester Gelegenheit dem Gegenteil den Vorzug geben.

Gerade im Umfeld der Do Khyi konnte dies in 2008 sehr gut beobachtet werden.

Ein Wechselbalg zu sein und als solches (offenbar ohne jede Scham) deutlich erkannt zu werden, scheint heute auch kein wirklicher Makel mehr zu sein, mir wurde einmal eindringlich das Gegenteil gelehrt.

Grundsätzlich fühle ich mich in der Position dessen, der solche Dinge aufgreift, bemängelt und dort wo nötig in Erinnerung ruft, sehr wohl, daran wird sich auch nie etwas ändern.

So platt es auch klingt, wenn ich es nicht tu, macht es keiner!

Von mir aus kann jeder seine Augen vor den ständigen Nachteilen verschließen die im Umfeld der Rasse Do Khyi immer wieder von den Menschen für diese geschaffen werden, nur sollte auch künftig niemand damit rechnen, dass ich dies jemals täte.

Und jetzt, …erst recht!

Wer galubte mich mittels Lügen vor Gerichten, erfundener Anschuldigungen, manipulierter Anzeigen und ähnlichen Nettigkeiten, zu denen man sich aus dem direkten Umfeld auch noch Unterstützer besorgte, mundtot machen zu können, auch der lernte bisher längst noch nicht aus.

Ich habe es im Jahr 2006, 2007 und selbstverständlich auch für 2008 prognostiziert:

Ein Hundezuchtverein, der in Wirklichkeit lediglich der private Kennelklub einer Einzelzüchterin ist, wird keine breite Akzeptanz finden, eher das Gegenteil.

Genau so ist es eingetreten.

Eine Studie die den eigenen Verlautbarungen nach ins Leben gerufen wurde um einer Hunderasse zu helfen, jedoch in Wirklichkeit lediglich zu Reputationszwecken einiger weniger Personen und oben genanntem Verein dienen soll, wird keine breite Akzeptanz finden, eher das Gegenteil.

Genau so ist es eingetreten.

Ich könnte hier noch eine ganze Reihe anderer Beispiele aufzählen, dies ändert jedoch an der Situation selbst nichts. Drei Jahre, die seither ohne jeden Erfolg zu den oben genannten Themen ins Land zogen, sprechen jedoch eine sehr deutliche Sprache.

Hüben und Drüben scheinen daher immer die gleichen Regeln zu gelten:

Offenbar ist es lediglich wichtig immer schön den „Mainstream“ zu treffen, egal wie unheilvoll- bedeutsam oder gar unsäglich dies für die Rasse selbst sein wird.

So wurde in den letzten Monaten auf breiter Front für die Beteiligung an einer anderen Studie zu Erkenntnissen über das Vorkommen von Epilepsie beim Do Khyi geworben, zur Abwechslung sollen nun Blutproben nach Finnland gesandt werden. Nein, nicht etwa von Haltern, sonder wieder von einer anderen Arbeitsgruppe in Hannover, die diese dann offenbar anschließend nach Finnland zur Auswertung weiter leitet, oder was?

Warum eigentlich nicht gleich in die Mülltonne?

Denn solch einer Studie bedarf es doch gar nicht. So war es doch seit 2000 immer wieder aus der Mitte des Zuchtbuchführenden Vereins deutlich zu hören? Soll ich hier nun wieder (noch einmal) sämtlichen Schriftverkehr veröffentlichen, den es dazu mit dem Vorstand und dem Zuchtwart angeblich auch nie gegeben hat?

Tatsache ist, dass dazu ein paar deutlich sichtbare Unterschriften zu viel auf diversen Dokumenten sind, um die immer wieder gepflegte Epi- Lüge weiter aufrecht erhalten zu können, die man viele Jahre lang damit verteidigte.

Heute nimmt man wie hier dazu Stellung.

Dort steht, Zitat:

„Über das Thema „Epilepsie“ beim Do Khyi wurde in den letzten Jahren schon sehr viel geschrieben und auf diversen Internetseiten, nicht nur im deutschsprachigen Raum,  ausführlich diskutiert. Leider waren die Beiträge nicht immer der Sache dienlich, den wirklichen Ursachen der Anfälle auf den Grund zu gehen. Zu viele Hobby-Genetiker fühlten sich berufen, Fakten immer wieder aufs Neue zu verdrehen und falsch wiederzugeben, sodass am Ende noch größere Unsicherheit unter Do Khyi Züchtern- und Haltern herrschte als zuvor.“

Und weiter:

„In Gesprächen mit Do Khyi Züchtern und Haltern hat sich im letzten Jahr konkret der Wunsch herauskristallisiert, dass man diesem Missstand ein Ende machen möchte, um den Gerüchten und Vermutungen endlich auf einer sachlichen Ebene zu begegnen, die unserer Rasse wirklich weiter hilft Erbkrankheiten auf ein Minimum zu beschränken.“

Hobby- Genetiker… – was sind denn Vereinsfunktionäre die sich kaum bis gar nicht mit dem Thema und Hintergründen auseinander setzten bzw. dessen Existenz jahrelang, wo und wann immer möglich, verschwiegen und vertuscht haben?

Die Einen spielen  die grossen Pauschal- Schweiger und andere posaunen nur Fälle an den selbst geschaffenen Pranger, die sich auf andere Kennel beziehen. Zu den eigenen Erfahrungen, die viel früher stattfanden, schweigt man sich jedoch aus. Gerade den eigenen Welpenkäufern gegenüber.

Dies ist die Realität!

Kommentieren möchte ich dies nicht mehr. Nur weiß ich auch, was die Person die diese Zeilen oben verfasste oder zumindest absegnete, selbst vor einigen Jahren meiner Frau gegenüber zum Thema hat unmißverständlich verlauten lassen.

Offenbar verfügt man dort auch dazu über ein recht schlechtes Gedächtnis?

Wie unsachlich waren diverse Hinweise, Schreiben und Telefonate von betroffenen Haltern und Zuchtwarte anderer Vereine des Auslands, seit 2002?

Und wie unsachlich ist dieses Video?

Wie unsachlich war die Diagnose des behandelnden Tierarztes und wie unsachlich war die Reaktion der letzten (über) 6 Jahre darauf?

Mit dem Begriff des unsachlichen Umgangs mit der Problematik der Erblichen Epilepsie beim Do Khyi sollte gerade der Verein, der dies seit so langer Zeit dornröschengleich verschlafen oder bewusst verdrängt hat, nun wirklich etwas sachlicher umgehen.

Wie sehen also, Hüben und Drüben sind diverse Gleichungen zu entdecken.

Niemand hat auch nur den geringten Grund sich zu rühmen oder sich selbst gar als unbeteiligt daran zu begreifen. Niemand, aber wirklich niemand, hat in den letzten Jahren innerhalb der Vereine versucht persönliche Wissensdefizite abzuarbeiten und dafür Sorge getragen, dass Fachleute sich der Problematik angenommen hätten. Wo sind die begleitenden Maßnahmen, die sich in einer entsprechend geänderten Zuchtordnung wieder gefunden hätten?

Wo ist im Zuchtbuchführenden Verein der Rasse Do Khyi ein längst überfälliges Zuchtprogramm, dass die weitere Verbreitung der Disposition eindämmt, wo die Personen die dieses anregen, durchsetzen, und später auch (selbst) entsprechend kontrolliert befolgen wollen?

Dem anderen Verein, der zwar eine Zuchtordnung beschlossen haben will, dem dazu jedoch lediglich noch die Züchter und auch die anerkannte Zucht fehlt, ist daher eine ganz andere Lachnummer.

Auch für 2009 sage ich daher voraus:

Das freie Schaffen der unbedarften Kleinkunstdarsteller in der Do Khyi Zucht, oder das bunte Treiben der opportunistisch- jeglicher Vereinsobrigkeit nachhechelnden Gruppe von Jasagern und sich dabei stets berechnend in die Zielstrebigkeiten allgemein gültiger Meinungsrichtungen begebenden Delegation, wird sich nie ändern, solange dies fortwährend entsprechend entlohnt und genau so erwartet wird.

Man könnte diese Gruppe des Do Khyi Umfeldes auch getrost als deutliche Mehrheit der Halter, Züchter und Vereinsfunktionäre in allen Vereinen empfinden.  Zum Süddeutschen Verein kann ich nicht viel sagen, dazu fehlt mir schlichtweg die aktuelle Info. Aus persönlichen Gesprächen weiß ich jedoch, dass man dort um Längen die Nase vorn hat, was die genannte Disposition und die Bemühungen deren Verbreitung einzudämmen angeht.

Zumindest stellt sich die Situation um den Do Khyi seit nunmehr über 10 Jahren genau so dar, obwohl auch dies sicher eine Frage der jeweiligen Sichtweise ist.

Nur kann man mit offenbar für vieles blinde Personen nur sehr schwer über eine ungetrübte Sicht diskutieren.

Wer mag, der schaut doch bei Gelegenheit einmal in den Spiegel und fragt sich für sich selbst und für den Do Khyi des Jahres 2009 wo er sich wohl zugehörig sieht, sofern er sich selbst im Spiegel noch erkennen kann, aber die weitere Verbreitung der Disposition in vielen Ländern offenbar nicht wahrgenommen haben will?

Wer sich für solche oder ähnliche Dinge eine Betriebsbedingte Kurzsichtigkeit antrainiert haben könnte, dem kann auch 2009 auf diesem Blog gelegentlich etwas geholfen werden.

Und wem all dies da oben sowieso (wie gehabt) völlig egal ist, dem konnten natürlich auch die Bomben in Nahost über den Jahreswechsel nicht das Geringste bezüglich seiner persönlichen Betrachtungsweise anhaben.

Denn auch diese sind so nötig wie ein Kropf und Zeugnis von ungebrochener, menschlicher Dummheit auf beiden Seiten.

Fällt es eigentlich wirklich so schwer sich vorstellen zu können, was Do Khyi sich für 2009 von ihren Menschen wünschen würden?

Eigentlich ist es doch ganz einfach sich vorzustellen, dass die Wünsche und Erwartungen der Hunde sich doch eigentlich in der Agitation von fürsorglichen Haltern, Züchtern und Funktionäre in Vereinen wiederfinden müsste.

Frohes Neues Jahr 2009!


Responses

  1. als baldiges ehemaliges mitglied kann ich dem autor nur recht geben – in der tat handelt es hier um einen welpenzuechterkaeuferverein – indem sich die verkaeuferin nur selber darstellt und von anderen mitgliedern den weg für ihre ucht ebnen laesst – durch klagen gegen bestimmte verbaende – so habe ich es jedenfalls bei der letzten mitgliederversammlung verstanden und gesehen – jeder welpenkaeufer wird automatisch mitglied im verein – mitglieder die austreten – werden generell unter Verdacht genommen -spitzel- für die gegenseite zu sein – wer noch Kontakt zu ausgetretenen mitgliedern hat zaehlt auch dazu- klar, mag eine studie lang dauern – nur unter welcher leitung im verein ist die Studie – bzw wer kuemmert sich darum – die gleiche Person – die alles lenkt – gott sei dank bin ich nicht mehr mitglied im verein und was ich so mitbekommen habe – werden noch einige andere austreten bzw denken darueber nach –
    wahrscheinlich beginnt jetzt schon die hexenjagd – bon jour

  2. Liebe Leser,

    wer den Spamanzeiger aufmerksam beobachtet wird feststellen, dass es bereits sehr „nette“ GEGEN- Reaktionen auf die Outings der letzten Tage gegeben hat.

    SPAM ist für mich nicht nur die unerwünschte Eintragung anrüchiger Webseiten oder andere unpassende Werbeversuche.

    DISKUTIEREN hätte man in den vergangenen Jahren gern sachbezogen, auf einem verträglichen Level können, dazu war man auf Augenhöhe mit mir aber bekanntlich noch nie in der Lage.

    Mein Rücken war dazu immer das alleinige Ziel.

    Im früheren Filago- Forum wurden solche Leute nicht ohne Grund abgeseift, intelektuell fast unbewaffnet, musste man sich dazu ja später auf ganz andere Weise revanchieren.

    Aber Stilfragen habe ich hier ja schon öfter angesprochen.

    Was in den letzten Tagen von besagter Seite hier anlangte, kann man inhaltlich nur noch als unmögliches Verhalten weit unterhalb von einem normalen Umgang zwischen halbwegs zivilisierten Menschen bezeichnen.

    Hier kann sich jeder äussern, solange dies sachlich geschieht. Gern auch aus kontroverser Position und Blickwinkel.

    Letztlich werden immer die besseren Argumente die Nase vorn behalten, auch wenn dies in den letzten drei Jahren aus anderem Grund nicht mehr möglich war. Darin lag wohl der alleinige Sinn bestimmter Aktivitäten. Wozu gutgläubige Rasseinteressenten tatsächlich verheizt und benutzt wurden, kann ja nun oben und im Post davor nachgelesen werden.

    Aber auch diese Zeiten haben ein Ende, wie sich in diesen Tagen deutlich zeigt.

    Das es auch anders geht zeigt das obere Posting.

    Wer blind vor Wut in seinen persönlichen Entgleisungen aufgeht- oder besser versinkt, kommt hier nicht zu Wort sondern kann sich gern auch weiterhin im Kreise seiner wenigen, noch verbliebenen Zuhörer im eigenen Forum sonnen.

    Die vielen dort vorhandenen (nie wirklich existenten) Karteileichen bilden die passende Gesellschaft dafür. Man sollte wirklich nicht glauben, dass es niemandem aufgefallen sei, dass einige frühere Mitglieder dort schon seit Mitte letzten Jahres nicht mehr aktiv sind.

    Irgendwann fällt jede Maske.

    Ich hätte nur nicht geglaubt, dass dies tatsächlich so lange dauert. Welche Leere sich tatsächlich darunter verbirgt, habe ich schon oft sehr deutlich beschrieben.

  3. Nachtrag:

    Auch unter: http://en.wikipedia.org/wiki/Tibetan_mastiff

    wurde Epilepsie mittlerweile längst auch öffentlich kaum übersehbar dem Do Khyi als Disposition zugeordnet.

    Sind zwei Mausklicks wirklich zu viel dies auch selbst zu bemerken?

    Wann ist man in Deutschland so weit dies auch offiziell im oben mehrfach genannten Verein zu akzeptieren UND neuen Rasseinteressenten gegenüber nicht weiter zu verschweigen – UND intern mit Hinblick auf künftige Nachzuchten zu analysieren und entsprechend zu berücksichtigen?

    Wann fällt dazu endlich der dazu möglichst hoch, eigens errichtete und streng bewachte „Bauzaun“ des KTR?

    Dazu muss man sich keineswegs auf bisher noch nicht einmal in der Ferne absehbare Ergebnisse und ebenfalls nicht absehbare Zeit weiterhin hinter einer gerade erst begonnenen Studie verschanzen, man könnte auch längst Versäumtes nachholen und damit beginnen auch im deutschen Verein darauf zu reagieren.


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

Kategorien

%d Bloggern gefällt das: