Verfasst von: Felix Arnst | 17. Dezember 2008

Do Khyi Zuchtstätte aufgelöst

In den letzten Tagen wurde eine der aktivsten Do Khy Zuchtstätten der letzten Jahre in Europa, relativ kurzfristig aufgelöst.

Dem Vernehmen nach stellt der Garuda Kennel in Italien aus familiären Gründen seine Zucht, voraussichtlich bis auf unbestimmte Zeit, komplett ein.

Um die 20 Do Khyi aller Altersklassen suchen in der Folge ein neues Zuhause.

Wer in der Lage ist einen oder mehrere der Hunde aufzunehmen, wendet sich dazu an den KTR, dort ist man (in Teilen)  schon geraume Zeit zu dem Vorgang informiert und wie diverse andere Vereine und Züchter in Europa, um eine Vermittlung und Unterbringung der Hunde bemüht.


Responses

  1. Hallo Herr Arnst,

    mal wieder zu spät! Alle Hunde sind bereits vermittelt. Neun Hunde stehen seit einiger Zeit in Deutschland.

    Gruß Do Khyi Freund

  2. Ist doch schon sehr komisch, daß gerade in den Kennel ohne FCI Papiere Hunde gingen, welche FCI Papiere aus der aufgelösten Zuchtstätte haben. Und was noch sehr erwähnenswert ist, daß es Tibet-Import-Hunde waren, welche der vorherige Halter zuerst von einem ehem. holl. Kennel erhielt. Die Hunde sollen ja auch nicht gerade die gesündesten sein, sagt man.
    Naja, jetzt kann die Züchterin statt wie bisher 20 Jahre, 25 Jahre lang mit ihrem Kennel „ohne andere Hunde“ züchten.
    Warum hat wohl die gute Frau in ihrem eigenen Verein verhindert, daß Mitglieder aus diesem Verein eine Reise in die Himalaya-Region unternehmen? Klingt komisch, ist aber so.
    Ach, warum werden Hunde ins Ausland verkauft, obwohl man nie Hunde ins Ausland verkauft?
    Warum bekommen bestimmte Mitglieder im Verein einen Hund aus dem Kennel, damit man sich Leute ziehen kann, die einem die Arbeit erledigen. Wer nicht mitspielt, der wird abgeschossen.

    Wie sagte schon Schulz: Ich seh nix, ich hör nix, ich weiß von nix.

  3. Hallo Schulz,

    eigentlich wollte ich mich um die Feiertage etwas zurück halten, denn auch mir gingen dazu ein paar Gedanken durch den Kopf, aber wenn Du schon so direkt fragst:

    Ganz so komisch ist dies alles gar nicht, wenn man ein paar reale Hintergründe kennt, die von aussen (ganz bewusst) nicht sichtbar sind – und so gut es geht, auch ganz sicher bleiben werden.

    Wenn man jedoch einmal ein paar Jahre zurückblickt, und die damaligen Verlautbarungen sehr aufmerksam in Relation zur heutigen Zuchtsituation betrachtet, ist dies eigentlich alles recht einfach zu beurteilen:

    Was macht man, wenn man gern jedes Jahr ein paar Würfe verkaufen möchte, aber nun wirklich niemand mehr glauben mag, dass die eigenen Zuchthunde auch tatsächlich Do Khyi sind, weil schon die Elterntiere dies kaum noch vermuten lassen?

    Was macht man, wenn man für jeden selbst gezogenen Wurf Kniefälle vor dem FCI machen muss, um wenigstens einzelne Hunde daraus mittels einer späteren Körung (beim Feind) überhaupt mit gültigen Papieren ausstatten zu können?

    Was macht man, wenn der eigene „Zuchtstamm“ derart überaltert ist, dass dies einem schon einmal zum Verhängnis wurde und man tatsächlich in Ermangelung anderer, geeigneter Tiere eine über 9 Jahre alte Hündin belegen musste, etwa eine andere (Rescue) – Hündin das vierte Mal in Folge hintereinander belegen?

    Man ändert diese Situation! und hat ein grosses Herz für Tiere aufgelöster Zuchtstätten und läßt sich dafür feiern…

    Da man als absolut gebranntmarkter „Zucht- Aussenseiter“ von anderen Züchtern (aus gutem Grunde) schon lange keine Hunde mehr bekommt, muss man sich eben auf Rescue- Hunde stürzen um überhaupt noch Zucht- „Material“ zu bekommen.

    Abgeschossen werden unbequeme Leute, die, die das Ganze schon zu Beginn recht früh durchschaut hatten, sind bekanntlich gleich von selbst gegangen.

    Letztere wissen nun um so besser was sie damals schon zu befürchten hatten.

    Zur späteren Zuchtverwendung „geparkte“ Hunde sind nun wirklich nichts Neues mehr, dies haben andere schon vor vielen Jahren so praktiziert.

    Unsere Yushi sollte auch einmal so eine „je nach Gutsherrenart“ passende Gebärmaschine werden, daraus ist ja bekanntlich nichts geworden.

    Wundern tut mich dies alles nicht im Geringsten.

    Schlimme Gebärmutterentzündungen (hier ohne „h“ ) sind heilbar, aber das verkrüppelte Bein eines kastrierten Rüden kann man nicht wegreden. Solche Hunde werden in den Tierheimen stets „übersehen“.

    Wo ist in solchen Fällen die „tierliebende“ Züchterin?

    Fakt ist: Was zur Zucht unbrauchbar ist, findet keinen Weg in dieses Haus! …und auch nicht an andere „Stellen“ Deutschlands.

    Tasächlich komisch ist für mich nur eines:
    Jahrelang wurden die Linien aus denen diese Hunde stammen lauthals als „Epi- Brutstätten“ verteufelt. Sind sie es nun nicht mehr?

    Ich bin einmal sehr gespannt ob man nachfolgend recht schnell alles Negative vergißt was man so viele Jahre vorher voller „Überzeugung“ über andere Kennel in Umlauf brachte?

    Wenn diese Hunde dort nun in die Zucht gelangen, hat man sich damit lediglich noch weiter (obwohl Steigerungen eigentlich kaum mehr möglich sind) lächerlich gemacht.

    Auch dies bleibt lediglich abzuwarten.

    So ist und bleibt „Tierliebe“ schon seit vielen Jahren recht eindeutig messbar …gerade im Do Khyi Umfeld.

    Dies muss man leider so deutlich sagen.

  4. „Ich bin einmal sehr gespannt ob man nachfolgend recht schnell alles Negative vergißt was man so viele Jahre vorher voller “Überzeugung” über andere Kennel in Umlauf brachte?“

    Das wird doch per „Rückkreuzung ausgetestet“, mit Herrn Mendel überdacht und dann für GUT befunden. Oder mit den eigenen „gesunden“ Hunden „weggemendelt“.

  5. Das schlimmste ist ja, daß laut der Züchterin Hunde ohne Papiere und Hunde aus den Tierheimen wertlose Hunde sind. Da kam das Schnäppchen aus Italien gerade richtig. War ja wie im WinterSchlußVerkauf.

    Tierliebe – nur solange es dem Geldbeutel gut tut.

    Schon komisch, daß für die Züchterin gesammelt wurde, damit sie ihre Prozesskosten zahlen konnte, aber für Vereinsmitglieder, die kranke Hunde haben wird nicht gesammelt.

    Klingt komisch, ist aber so, wenn nur auf Grund ihres Berichtes ein Rescue-Hund auf dem Jahresrückblick des Vereins der Züchterin erscheint, nur um gut da zu stehen!

    Ich weiß nix, ich seh nix, ich hör nix. Meine Name ist Schulz.

  6. Ja Schulz,

    so ist es leider wirklich.

    Reaktion – Gegenreaktion, so läuft es schon lage in der Do Khyi Szene, egal wie unsinnig dies im Einzelfalle auch immer ist.

    Zum Thema Rescue habe ich mich schon sehr oft geäussert, der Rüde in Borkum wird auch in 2009 nichts davon haben, dass bestimmte Leute sich nun einmal nach ganz anderen Kriterien als das Leid von Tieren mit dem Thema „Tiere in Not“ beschäftigen.

    Auch daran wird sich auf absehbare Zeit sicher kaum etwas ändern.

    Was die Sammlung von Geldern für unsinnige Prozesse angeht, hatte ich mir schon etwas ähnliches gedacht.

    So muss es um manche „Portokasse“ wohl doch eher etwas dünner bestellt sein, als man so gern öffentlich im Internet verlauten lässt. In 2009 wird man noch ausreichend neue Gelegenheiten bekommen ähnliche Sammlungen durchzuführen. Die Motivation eine Person finanziell tatsächlich dabei zu unterstützen, damit diese anschließend Gerichte nach Kräften belügen und damit schlichtweg Unrecht durchsetzen kann, werde ich wohl nie verstehen müssen. Mit Recht, Moral oder gar Fairness im Umgang mit Andersdenkenden hat dies schon lange nichts mehr zu tun.

    Mehr „Schein als Sein“ und sich bei jeder Gelegenheit eine selbst gebastelte „Krone“ aufsetzen zu wollen, ist demnach auch in dieser Hinsicht wirklich nichts Neues von dieser Seite.

    So ist es damit wohl doch eher nichts geworden, auch aus den eigenen Lobliedern auf die selbstgefällig vorgeschobene Tierliebe ist wieder einmal lediglich ein Absturz in die Realitäten der eigenen Eitelkeiten gelungen.

    Wie blamabel muss es noch werden, immer und immer wieder mit der tatsächlichen Gegenwart konfrontiert zu werden?

  7. Herr / Frau Schulz schrieb:

    „Schon komisch, daß für die Züchterin gesammelt wurde, damit sie ihre Prozesskosten zahlen konnte“

    ICH LACH MICH TOT !!!

    Ich fand den Spruch „stell dir vor, es gibt krieg und keiner geht hin “ schon stark,

    aber umgeschrieben:

    „stell dir vor, es gibt krieg und man muss sich das geld für waffen leihen“

    finde ich noch viel besser !!! Man muss sich mal die Folgen vorstellen…… GRANDIOS

    Tja, und dann fällt mir noch ein:
    wird das Geld denn dann von den Einnahmen aus den zukünftigen Welpenverkäufen wieder zurückgegeben, oder verschwindet dieses Geld in die eigene Tasche ?????????……..
    oder fährt davon in den Tibet zum Wohle der Rasse / der eigenen Tasche ????????………….

    einfach nur KÖSTLICH

    Prosit Neujahr

    Müller

  8. …Ups Müller, ich fürchte Du hast Recht!

    Man kann den Satz aber auch noch etwas präzisieren:

    „Es zettelt einer selbst Krieg an u. stiftet reihum zusätzlich noch diverse andere dazu an und muss sich mittendrin das Geld für die benötigten Waffen von völlig Unbeteiligten erst noch zusammen leihen- spenden lassen!“

    Da fällt mir doch wirklich echt nichts salonfähiges mehr zu ein.
    Ausser, dass man hier oben im Hohen Norden (und sicher auch sonst an diversen anderen Orten) fast schon Bauchschmerzen vor Lachen hat.
    Jetzt wird mir aber auch klar, warum man auf sämtlichen Ausstellungen der letzten drei Jahre immer das gleiche Jäckchen, die gleichen zwei Rollis (einer schwarz, einer weiss) u. immer das gleiche Paar hellbraune Dockers trug.

    Und ich dachte immer dieser Dress sei so etwas wie ein Glücksbringer? 🙂


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