Verfasst von: Felix Arnst | 15. November 2008

Berge bewegen sich nicht.

Denn die Lösung liegt, wie so oft, eigentlich sehr dicht neben einer entsprechenden Erkenntnis zur ursächlichen Problematik!

bergDazu versteht man als Unbeteiligter sicher erst einmal nur Bahnhof.

Ich frage mich warum eine ganze Gruppe von Leuten ihre Ziele nicht etwas professioneller, zielstrebiger und wesentlich direkter umzusetzen in der Lage ist und stattdessen immer wieder versucht, ohne eigentliche Substanz und dadurch völlig fehlender Akzeptanz, durch eine Wand von Ablehnung und Unverständnis zu steuern?

Nennt man so etwas Dickköpfigkeit oder das sinnlose verbraten von Zeit & Energie die anderswo sicher wesentlich besser eingesetzt wäre?

Wenn man wirklich ehrliche Ziele hat, könnte man diese auch offen und glaubwürdig darlegen und fände dazu durch entsprechend behutsam angewandte Überzeugung auch Gleichgesinnte. Wenn es jedoch bereits an einer breit akzeptablen Grundgesinnung fehlt, kann man nicht überzeugen. Ständige Argumentationslosigkeit ist übrigens noch sehr viel weniger dazu geeignet.

Auch „überreden“ (als wahrlich dürftiger Ersatz für eine argumentative Überzeugung) kann man grundsätzlich nur einen sehr eingeschränkten Personenkreis und stösst damit recht schnell an sehr natürliche Grenzen. Dieses „Kontingent“ hatte sich doch bereits vor über drei Jahren vollständig erschöpft, oder hat man dies etwa immer noch nicht bemerkt?

Worum geht es also genau?

Ganz einfach, um völlig untaugliche Mittel zu einer mehr oder weniger unerwünschten Durchsetzung von Aufmerksamkeit. Dies ist mein Eindruck und ganz offensichtlich scheine ich damit nicht allein zu sein.

Dazu ein Beispiel von zahlreichen anderen – und mein Grund für den heutigen Artikel:

Was vermittelt solch ein Aufruf?

– es gibt eine nahezu unbekannte Studie

– und offenbar leidet diese an einer weit unterdurchschnittlichen Beteiligung sonst gäbe es solche untauglichen „Animationsversuche“ nicht

Jeder nur halbwegs intelligente Mensch fragt sich doch sofort, warum solch eine Studie in dieser sehr offensichtlich unbefriedigenden  Situation ist und denkt sich dazu seinen Teil, denn zumeisst hat alles einen trifftigen Grund.

Grundsätzlich gilt in allen Bereichen unserer Gesellschaft, egal ob im Marketing, Politik oder der Kultur:

Wenn man etwas erreichen möchte spricht man sehr primär seine direkte Zielgruppe an, jeder andere empfindet es grundsätzlich als unliebsame Belästigung, weil kein persönlicher Bezug zum Thema herstellbar ist. Die Antwort des oberen Forenadmin zeigt dies sehr deutlich auf.  Was hat man dort tatsächlich anderes erwartet?

Um dies zu wissen muss man sich nicht nur etwas mit Menschen auskennen, sondern auch deren Verhaltensweisen und Gewohnheiten kennen und beurteilen können. Zumindest sollte man schon einmal in solch eine Richtung gedacht haben. In der Werbung nennt man soetwas eine Marktstudie, danach folgt die genaue Zielgruppenbestimmung und die Mitbewerberanalyse.

Dann kommt es eigentlich nur noch auf ein halbwegs nachvollziehbares Alleinstellungsmerkmal an um erfolgreich zu sein.

Was kann oder leistet man also tatsächlich besser als andere? Ist überhaupt ein Alleinstellungsmerkmal vorhanden?

Wer ist also der Personenkreis den solch eine Studie direkt ansprechen könnte?

Klar, einzig Do- Khyi Züchter und Halter.

Dann muss man aber auch genau dort vorstellig werden, undzwar nicht hintenrum durch Dritte, sondern selbst!

Was will man aber in einem Allerweltsforum damit, auf den Zufall hoffen, dass einer einen kennt der schon einmal einen Do- Khyi gesehen haben könnte?

So etwas kann man schon nicht mehr mit Streuverlust in der Werbung vergleichen, sondern ist lediglich Ausdruck von ungefilterter Ahnungs- u. Konzeptlosigkeit.

So ganz ahnungslos ist man dort jedoch tatsächlich nicht.

Schon vor Jahren und zuletzt erst noch vor Monaten habe ich genau gesagt wo das Problem liegt. Dieses kann dort aber gern noch einmal etwas aufmerksamer nachgelesen werden.

Wer die primären Ursachen einer Problematik nicht erkennt oder bereit ist abzustellen, der ist damit zum Scheitern verurteilt, so einfach ist das.

Und wem dies da oben etwas zu schwierig war, der sollte mit folgender Anregung ganz gut bedient sein.

Man erntet was man säht.

Und in Köln sagt man es noch kürzer:

Fun nix kütt nix!

Auch weiß ich wirklich nicht, wie man sich tatsächlich einbilden kann alles über das Internet lösen zu können? Dies ist so, als ob ein Kaufmann in seinem Laden sitzt und darauf wartet dass ihm die Kundschaft die Tür einrennt, obwohl er vorher zu dusselig war dafür überhaupt Werbung zu machen.

Bezogen auf die Rasse Do- Khyi ist es doch ganz einfach. Man geht persönlich dort hin wo der Kunde ist, wirbt für sein Vorhaben und überzeugt von der Notwendikeit dieses und genau dieses Projekt zu unterstützen.

Mann sollte also endlich den „Arsch in der Hose haben“ und den KTR UND den KTH dazu direkt anzusprechen. Aber bitte vorher genau überlegen wen man dazu losschickt, ist nur ein kleiner Tipp von mir. Mit Leuten die dort (sozusagen) Hausverbot haben ist dies ausnehmend wenig erfolgversprechend.

Ein einzelner Züchter, der noch dazu bereits vollständig innerhalb der Do- Khyi Szene gescheitert ist, erreicht innerhalb dieses Kreises nichts aber auch rein gar nichts mehr, auch wenn er noch so viele seiner Welpenkäufer vor sich her schickt und als Multiplikatoren benutzt.

Das eigene, völlig untragbare Verhalten in der Öffentlichkeit hat in den letzten zwei Jahren lediglich dazu beigetragen, dass man sich nur noch sehr viel weiter davon distanzieren konnte. Schade für die Hunde, dass man unbedingt an dieser Person in Bezug zur Studie fest hält, das Resultat spricht damit sehr deutlich für sich. Auch dies hat man ebenso wenig begriffen, oder ist bereit gewesen diesen Preis dafür zu zahlen.

So wird das obere Projekt wohl so lange ruhen müssen, bis es von kompetenterer Seite neu aufgegriffen werden wird. Dies sollte im Interesse der Population so bald wie möglich sein.

Dass die derzeitigen Akteure es nie hinbekommen werden, ist nun schon länger als zwei Jahre mehr als offensichtlich.

Wenn jedoch genau die Leute die das Zeug und die Mittel dazu hätten es umzusetzen, lediglich mit den Händen in der Tasche daneben stehen und dazu hämisch grinsen, ist dies ein nicht weniger untauglicheres Verhalten.

Ich rate daher dem kleinen Fritzchen ordentlich zurück zu rudern und das Feld an Fritz zur Lösung zu übergeben. Ein Verein mit nahezu 800 Mitgliedern hat ganz andere Möglichkeiten, eine deutlich breitere Basis UND die zur erfolgreichen Durchführung benötigte, breite Akzeptanz.

Berge bewegen sich in der Regel nicht.

Wenn es dort wirklich um die Population des Do- Khyi geht, ist man gewiß nicht auch weiterhin zu stolz dazu sich dem Berg zu nähern!

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